Sportler des Jahres - Mai 2021

Auf Jogi folgt Hansi

Raus aus dem Hamsterrad FC Bayern und rein in den überschaubaren Terminkalender-Job beim DFB: Was eigentlich nur noch als Formsache mit zu erledigenden „Kleinigkeiten“ galt, ist jetzt Fakt. Am Dienstag gab der Deutsche Fußballbund die Verpflichtung von Hansi Flick als Nachfolger von Joachim Löw im Amt des Bundestrainers bekannt. Der 56-Jährige, der mit den Münchenern in zwei Spielzeiten sieben Titel gewann, wird den gebürtigen Freiburger, der dieses Amt seit 2006 innehatte, nach der Europameisterschaft im Sommer beerben.

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EM-Gold für Lea Boy

17,5 Grad beträgt die Wassertemperatur im Lupa-See, nördlich von Budapest, also waren Neopren-Anzüge das passende Outfit bei der Freiwasser-EM. Lea Boy machte darin die beste Figur, holte ihr erstes EM-Gold - über die (nichtolympische) 25 Kilometer. Eine Mörderdistanz bei den kühlen Rahmenbedingungen, aber sie pflügte magistral durch das ungarische Gewässer. Vorher hatte die 21-jährige Elmshornerin schon als Startschwimmerin mit dem Team Silber gewonnen. An der Seite des überragenden Florian Wellbrock, 2019 Vierter der Wahl „Sportler des Jahres“, der zwei Medaillen aus dem See fischte. Insgesamt gute Vorzeichen für Tokio, wo die Wassertemperatur bei den Olympischen Spielen an die 30 Grad betragen dürfte.  

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Medaillen-Regen für den Deutschen Schwimmverband

Patrick Hausding (32), der Berliner Wasserspringer der Extraklasse, ist das Maß aller Dinge, mit ingesamt 36 EM-Medaillen schrieb er Geschichte. Bei der EM in Ungarn setzte er sich die Krone auf: nicht nur als Solo-Champion auf dem 1-m-Brett sicherte, sondern auch als Goldspringer zusammen mit Lars Rüdiger: das neuformierte Synchron-Duo dominierte vom 3-m-Brett. Doch auch Tina Puntzel (25) aus Dresden bestätigte ihre Form. Gold vom 3-m-Brett und im Synchron (3-m) zusammen mit Lena Hentschel. Nun geht das Träumen vom olympischen Gold deutlich leichter.
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Einheit in Vielfalt

Ein neuer Meilenstein auf dem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio ist erreicht. Die Vorstellung der Kleidung des Team D und des Team Deutschland Paralympics erfolgte erstmals als Online-Veranstaltung, einige Athlet*innen konnten trotz strenger Corona-Auflagen dabei sein und präsentierten die klassischen Farben und signature Akzente der Looks. Oliver Zeidler, Ruder-Weltmeister und Newcomer des Jahres 2019, unterstrich seine Vorfreude: „Beim Shooting der Outfits habe ich endlich mal wieder gespürt, wie greifbar nahe die Olympischen Spiele von Tokio sind. Die Bekleidung zu tragen und einen coolen Tag mit anderen Athleten aus unterschiedlichen Sportarten zu verbringen, hat super viel Spaß gemacht und hat die Hürden der der letzten Monate etwas in den Hintergrund gerückt. Meine Vorfreude auf Tokio ist nun umso größer!

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Malaika Mihambos A und O

Malaika Mihambo, „Sportlerin des Jahres“ von 2019 und 2020, erlebt eine Premiere – und startet am Wochenende beim Läufermeeting der „krummen Strecken“ (u.a. 150/300 m) in Pliezhausen/Württemberg. Im Interview mit dem „Reutlinger Generalanzeiger“ erläuterte die Weitsprung-Weltmeisterin ihren Plan: „Die Geschwindigkeit ist jetzt das A und O. Denn je schneller man beim Anlauf ist, desto weiter kann man springen.“ Regionale Meetings hält sie aktuell für „besonders wichtig, weil sie einfacher abzuhalten sind als größere Veranstaltungen.“ Im Hinblick auf Tokio hofft die 27-Jährige auf ein „individualisiertes Impfangebot über die Olympiastützpunkte. Wir vertreten Deutschland sportlich und daher wäre es schön, wenn das honoriert wird.“
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