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FCB: Oana geht no

Mai 10, 2021

Nüchtern betrachtet war alles „nur“ business as usual. Der FC Bayern ließ sich vorzeitig als Deutscher Fußballmeister feiern. Der 31...

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Einheit in Vielfalt

Ein neuer Meilenstein auf dem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio ist erreicht. Die Vorstellung der Kleidung des Team D und des Team Deutschland Paralympics erfolgte erstmals als Online-Veranstaltung, einige Athlet*innen konnten trotz strenger Corona-Auflagen dabei sein und präsentierten die klassischen Farben und signature Akzente der Looks. Oliver Zeidler, Ruder-Weltmeister und Newcomer des Jahres 2019, unterstrich seine Vorfreude: „Beim Shooting der Outfits habe ich endlich mal wieder gespürt, wie greifbar nahe die Olympischen Spiele von Tokio sind. Die Bekleidung zu tragen und einen coolen Tag mit anderen Athleten aus unterschiedlichen Sportarten zu verbringen, hat super viel Spaß gemacht und hat die Hürden der der letzten Monate etwas in den Hintergrund gerückt. Meine Vorfreude auf Tokio ist nun umso größer!

Malaika Mihambos A und O

Malaika Mihambo, „Sportlerin des Jahres“ von 2019 und 2020, erlebt eine Premiere – und startet am Wochenende beim Läufermeeting der „krummen Strecken“ (u.a. 150/300 m) in Pliezhausen/Württemberg. Im Interview mit dem „Reutlinger Generalanzeiger“ erläuterte die Weitsprung-Weltmeisterin ihren Plan: „Die Geschwindigkeit ist jetzt das A und O. Denn je schneller man beim Anlauf ist, desto weiter kann man springen.“ Regionale Meetings hält sie aktuell für „besonders wichtig, weil sie einfacher abzuhalten sind als größere Veranstaltungen.“ Im Hinblick auf Tokio hofft die 27-Jährige auf ein „individualisiertes Impfangebot über die Olympiastützpunkte. Wir vertreten Deutschland sportlich und daher wäre es schön, wenn das honoriert wird.“

Draisaitl bricht Rekord

Der "Sportler des Jahres" 2020 Leon Draitaitl hat Marco Sturms Rekord eingestellt und ist somit nun bester deutscher Scorer der NHL-Geschichte. Der Edmonton Oilers Center erzielte 488 Hauptrundenpunkte und damit einen mehr als der bisherige Rekord-Halter und ehemalige Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm, dieser benötigte dafür allerdings doppelt so viele Spiele. Der 25-jährige Kölner sagte der dpa nach dem Superlativ : "Wir hatten einige große Spieler aus Deutschland, und diese Liste anzuführen ist etwas Besonderes für mich. Ich bin stolz darauf und das ist eine große Ehre“.

Toba: Zwölf Jahre...

2016 stand Andreas Toba bei der Gala „Sportler des Jahres“ auf der Bühne in Baden-Baden. Er nahm den „Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport“ entgegen. Der „Hero de Janeiro“ hatte nach seinem Kreuzbandriss bei den Sommerspielen in Rio nochmals für sein Team – am Pauschenpferd – Punkte gesammelt. 2021 eroberte er seinen ersten internationalen Podestplatz: Silber am Reck bei der EM in Basel. Eine Sensation für den so häufig von Blessuren gepeinigten Turner. „Zwölf Jahre lang bei den Männern dabei und immer war ich der, der alles ein bisschen kann, aber nichts wirklich gut! Heute habe ich beweisen, dass ich auch etwas ein bisschen besser kann. Zwölf Jahre lang hart gearbeitet um endlich mal, in meinem ersten Gerätefinale, eine Medaille zu holen.“ Andy erfüllte sich einen Traum. ...

Zweimal den Everest…

Extrem-Sportler Frederik Böna (Heidelberg) knackte den Weltrekord im sogenannten „Double Everesting“, .um gleichzeitig Spenden für ein Frauenzentrum in Afghanistan zu sammeln. 20 Mal plagte er sich an seinem 30.Geburtstag den berüchtigten Kandel bei Waldkirch (Kreis Emmendingen) hoch: 17 696 Höhenmeter in 23 Stunden und 26 Minuten. Der 10,3 km-lange, ungemütliche Schwarzwald-Anstieg, im Schnitt 8,6 % steil, wird gerne von Radprofis als Trainingsrevier genutzt. Mit Hilfe von Familie und Freunden, die für die Verpflegung und den Trikot-Tausch sorgten, legte er in Rekordzeit quasi zweimal den Anstieg zum imaginären Mount Everest zurück. Nicht die Beine schmerzten am Tag danach, dafür litten Rücken, Nacken und Handgelenke. „Die Nachwirkungen der Abfahrt“, gab Böna, der erst seit 2015 ein Rennrad besitzt, zu Protokoll.

Newcomer = Europameister

 Oliver Zeidler (24) wurde bei dem ersten internationalen Kräftemessen der Ruder-Saison erneut Europameister im Einer. Nach einem etwas holprigen Start gelang dem Bayern nach gewonnen Hoffnungsläufen und Halbfinale der erneute Coup. Seinen größten Konkurrenten Sverrie Nielsen hielt er im Finale am Sonntag auf komfortabler Distanz,: „Das Finale lief gut für mich. Restlos zufrieden kann ich mit meiner Leistung aber nicht sein. In Tokio könnte das Finale ähnlich aussehen, aber es ist noch ein langer Weg dorthin.“, so Zeidlers erste Reaktion nach dem gewonnen FinaleBei der Ruder-EM im oberitalienischen Varese fuhr der Deutsche Ruderverband neben Zeidlers EM-Gold Silber im leichten Doppelzweier der Männer, sowie Bronze im Doppelvierer der Frauen ein. Das Paradeboot, der Deutschlandachter, erreichte nach einem spannenden Finale den vierten Platz. 

Sportler des Jahres 2020

Malaika Mihambo, Leon Draisaitl und der FC Bayern München

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