WM Gold für Lisa Brennauer

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Der „heiße Herbst“ vor allem im Radsport facht die Diskussion um die „Sportler des Jahres“ 2021 gewaltig an. Die „Allgäuer Zeitung“ glaubt, dass die Radsportlerin Lisa Brennauer, die bei Olympia, EM und WM Medaillen en gros sammelte, gute Chancen hat, ganz weit vorne zu landen. Anbei der aktuelle Bericht, mit freundlicher Genehmigung der AZ-Redaktion.

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Magdeburg ist Handball-Klubweltmeister

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Der FC Barcelona war in den vergangenen Wochen rein Schlagzeilen-technisch eine Bank. Kein Wunder, denn der Abgang der Klub-Legende Lionel Messi nach Paris glich einem katalanischen Erdbeben. Doch was die Fußballer können, das ist den Handballern, nicht minder vom Glanz des Erfolges angestrahlt, nicht fremd. Wie sonst „verkauft“ sich eine Meldung, wonach die Ausnahme-Ballwerfer sich im Finale einem deutschen Underdog aus der Sachsen-anhaltinischen Börde beugen mussten? Oder, andersrum gefragt: Wie konnten die Handballer des SC Magdeburg eigentlich Klubweltmeister werden?

Der Name, der hinter diesem wirklich sensationellen Erfolg steht, heißt Bennett Wiegert. Der 39-jährige Trainer ist der Architekt des SCM.  „IHF Super Globe“ hatte der Weltverband IHF das Turnier betitelt, bei dem der Klubweltmeister ermittelt werden sollte. Nach dem schon unerwarteten 32:30 in der Vorschlussrunde gegen den dänischen Vertreter von Aalborg Handbold galt der deutsche Bundesligist im Finale gegen die Superstars von Trainer Antonio Carlos Ortega als krasser Außenseiter.

Aber dessen Pendant, Bennett Wiegert, wusste, wie er seine Mannschaft vor dem ersten Ballwurf anstacheln konnte. „Das da war eine historische Chance. Wir würden nie mehr die Möglichkeit haben, Klubweltmeister zu werden. Auch wenn dieses Turnier, dieser Titel, in Deutschland nicht so hoch angesetzt sind.“ Und diese einmalige Gelegenheit wollten alle nutzen, die in Magdeburger Trikots auf die Platte liefen. „Barca“ dominierte nur zu Beginn, ließ sich dann vom Tempo und den mutigen Gegenstößen des Kontrahenten überraschen. 

Am Ende hieß es sogar deutlich 33:28 für den Bundesliga-Dritten des vergangenen Jahres und aktuellen Spitzenreiter. Hinter den überragenden „Nordlichtern“ aus Kiel und Flensburg ins Ziel gekommen, zeigten Wiegert und Co. mit einem überragenden Jannick Green zwischen den Pfosten, was mannschaftliche Geschlossenheit bewirken kann. So viele Klubweltmeister gab es bisher in Deutschland nicht und wird es auch in 2021 nicht mehr geben, als dass man die Börde-Handballer nicht bei der Wahl zur „Mannschaft“ des Jahres“ im Auge behalten sollte.

Bild: picture alliance

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Gala „Sportler des Jahres“ am 19. Dezember 2021

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Das Kurhaus von Baden-Baden ist wieder die erste Adresse für Veranstaltungen der Extra-Klasse. Und damit auch für die Gala „Sportler des Jahres“ am 19. Dezember 2021. Die Medaillengewinner der Sommerspiele sollen vor allem im Fokus stehen. In Tokio waren Feierlichkeiten noch tabu – jetzt hofft die deutsche Sportszene auf eine späte Huldigung der Besten von Tokio. Im vergangenen Jahr durften nur die Erstplatzierten die Pokale – in einem quasi leeren Bénazetsaal – entgegennehmen, jetzt gilt die Sehnsucht auf einen Abend mit Publikum und Medien. Das ZDF, exklusiver TV-Partner, wird die Zeremonie am gleichen Abend (ab ca. 22 Uhr) übertragen. Alle Partner arbeiten an einem Re-Start in passendem Rahmen. Die Sportjournalisten wählen zum 75. Mal die „Sportler des Jahres“.

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Ein japanisches Fest, Teil II

Das Wichtigste vorweg: Die paralympischen Spiele von Tokio 2021 haben Corona getrotzt. Es gab dank eines perfekt funktionierenden japanischen Hygiene- und Sicherheitskonzeptes keine, oder zumindest kaum, Be- und Einschränkungen. Wie schon Olympia mussten die Weltspiele der körperlich behinderten Athlet:innen ein Jahr später und ohne Zuschauer stattfinden. Obwohl die japanische Hauptstadt täglich bis zu 20.000 Neuinfektionen meldete, hielt die „Para-Bubble“ ziemlich dicht.

Der Umstand, dass man quasi „entre nous“ war,  störte die meisten Teilnehmer:innen offenbar kaum noch  bei ihren Wettkämpfen in der größten Stadt der Welt. „Mittlerweile kennen wir das ja fast schon nicht mehr anders“, räsonierte Paralympics-Weitsprungsieger Markus Rehm.  Wie alle vier (in diesem Falle fünf) Jahre, beeindruckten die behinderten Sportler:innen mit großartigen Leistungen, mit vielen Rekorden in den einzelnen Klassen.  Dass Japan sein eigentlich vorgesehenes Bild eines weltoffenen und freundlichen großen Landes im fernen Osten nicht zeigen durfte, lag nicht an ihnen, sondern an einem kleinen unsichtbaren Virus.

Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, sprach von „authentischen, sympathischen und erfolgreichen“ Spielen. Aus deutscher Sicht war das Ergebnis unter dem Strich recht durchwachsen. Beucher freute sich, dass „unsere Goldraketen mit etwas Anlaufzeit dann noch nachhaltig gezündet hatten.“ Die Leichtathlet:innen steuerten 15 Medaillen bei. Wie immer der Löwenanteil bei der Sammlung des Edelmetalls. Namen wie Markus Rehm, Johannes Floors, Felix Streng, aber auch Lindy Ave, die ganz zum Schluss noch für den ersten deutschen LA-Weltrekord (400 m) sorgte, werden auch in den Vorschlagsliste für Deutschlands „Sportler:innen des Jahres“ wieder auftauchen. Und das mit Recht.

Und dass die Frauen und Männer auf der Laufbahn, im Wasser, in den Hallen oder wo auch immer, oft in ihren Rollstühlen, mit einer ganz besonderen persönlichen Gelassenheit mit ihrer körperlichen Ausnahmesituation umzugehen wissen, bewies einmal mehr Johannes Floors, dem beide Unterschenkel hatten amputiert werden müssen. „Ich bin der schnellste Mensch der Welt ohne Beine. Geil!“

Bild: picture alliance

 

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