Sportler des Jahres - Februar 2021

Ski-Fahr Nation Deutschland

Unerwartet und deshalb umso schöner zu genießen. Dreimal WM-Silber für deutsche Starter bei der alpinen Ski-WM im italienischen Cortina d’Ampezzo. Bereits am Freitag begann das versilberte Wochenende für den Deutschen Ski Verband, Romed Baumann (Kiefersfelden), einst in Österreich „aussortiert“, raste im Super G zu WM-Silber. Der zweite Streich folgte am Samstag: Kira Weidle (Stuttgart) fuhr mit nur 0,20 Sekunden Abstand auf den ersten Platz zu Silber in der Abfahrt. Am Sonntag der nächste Coup. Andreas Sander, der im Sauerland erstmals auf den schmalen Brettern stand, gewann mit nur 27 cm Rückstand (eine Hundertstel) ebenfalls Silber. Sein Downhill-Erfolg macht auch den Verband glücklich. Schon bei Halbzeit der Titelkämpfe sind alle Vorgaben (über)erfüllt. Und drei Vizeweltmeister bringen sich für die Vorschlagsliste der 75. Wahl „Sportler des Jahres“ in Stellung.

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NoKo-Pole Position

Vinzenz Geiger (23), bei der Sportler-Wahl 2018 als Newcomer des Jahres ausgezeichnet, bringt sich in WM-Form. Der Allgäuer gewann in Klingenthal beide Weltcup-Einzel-Wettbewerbe in der Nordischen Kombination. Überragend seine Laufleistung, das gilt auch für Fabian Rießle und Eric Frenzel. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf ab dem 23. Februar (auch ohne Zuschauer) rücken die Schützlinge von Bundestrainer Weinbuch wieder in die Favoritenrolle. 2015 hatten die DSV-Kombinierer das Rennen zur „Mannschaft des Jahres“ gemacht.

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Kannibale im Eiskanal

Man vergleicht ihn mit Lewis Hamilton oder dem einstigen Radsport-Kannibalen Eddy Merckx. Gemeint ist immer Francesco Friedrich, der in Altenberg im Zweier (mit Anschieber Eric Franke) seinen zehnten WM-Titel im Bob einfuhr. Mit Mega-Vorsprung, mit Souveränität und unglaublicher Akribie. Der Rekordmann aus Pirna freut sich jetzt auf den nächsten Coup mit dem großen Schlitten. Und plant bereits für die Olympischen Spiele 2022 in Peking. Der „Franz“ kann sich offenbar auch eine Verlängerung der Karriere bis 2026 vorstellen. Schlechte Nachrichten für die Konkurrenz des Piloten vom anderen Stern. Für die künftigen Sportler-Wahl aber rückt Friedrich damit auf eine Pole Position.

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Schnelle Schlitten

Die deutschen Rodler*innen sahnten bei der WM am Königssee – wie gewohnt – ab. Von den zehn zu vergebenen Goldmedaillen sicherte sich das Team von Cheftrainer Norbert Loch sechs. Herausragend dabei Julia Taubitz, die sich zweimal die Plaketten auf dem obersten Stockerl umhängen durfte, zusätzlich sicherte sie mit der Team-Staffel die Silbermedaille. Trotz des noch ausstehenden finalen Weltcups (5. bis 7. Februrar) in St. Moritz steht die 24-Jährige als Sprint-Weltcup-Gesamtsiegerin fest. Diese Disziplin wird auf dem Olympia-Bob-Run nicht mehr ausgefahren.

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