Tanz im Schnee

Ein bisschen feiern ging also doch, bei den Corona-Winterspielen. Nach dem unerwarteten 2. Platz der deutschen Langlauf-Frauenstaffel ging es auf dem Gang des Team D-Hotels rund, inklusive Konfetti und Tanz. Auch weil niemand mit diesem Coup gerechnet hatte. Nicht einmal Bundestrainer Peter Schlickenrieder, der seinen Job nach den letzten Games übernommen hatte. Oft musste er Kritik – ob der Platzierungen im Mittelfeld – einstecken, aber sein Weg war stets konsequent. „Ganz tief unten“ seien sie gewesen, aber „mit der Brechstange“ gehe nun mal nichts. Peu à peu haben sich die Läuferinnen nach vorne gelaufen. Und nun stürmten Katherine Sauerbrey (bei ihrem ersten großen internationalen Einsatz), Katharina Hennig (zwischenzeitlich auf Platz 1), Victoria Carl und Schlussläuferin Sofie Krehl (die Silber mit dem allerletzten Einsatz über die Ziellinie rettete) aufs Podest. Im hoch gelegene Zhangjiakou war nicht nur der plötzliche (Normal-)Schneefall eine olympische Überraschung.

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