Goldene Schlittenspur

Platz 1 in der temporären Nationenwertung – das Team Deutschland ist bei den Olympischen Spielen mehr als im Plan. Bei den Gründen steht vor allem die Rodel-Abteilung im Fokus. Viermal Gold, das ist nicht zu toppen. Demoralisierend für die Konkurrenz, der nur Brotsamen übrigbleiben. Gigantisch für den BSD, ein Verband, dessen Arbeit und Struktur meisterlich sind. Im Teamwettbewerb gab es den erwarteten Sieg. Natalie Geisenberger, Johannes Ludwig und das Duo Wendl/Arlt mussten allerdings zittern, weil der Vorsprung auf Österreich am Ende gerade acht Hundertstel (= 25 Zentimeter) betrug. Einzel-Olympiasiegerin Geisenberger stieg zur erfolgreichsten deutschen Teilnehmerin an Winterspielen auf. Ein Erfolg scheinbar für die Ewigkeit. Sechsmal Gold, einmal Bronze die Bilanz der Miesbacherin. Über dieses Superlativ aber könne sie erst nachdenken, „wenn ich älter bin“, jetzt gelte es den Moment zu genießen. Und zuhause soll auch die große Sause der deutschen Ausnahme-Rodler und ihrer Community steigen. Deutschland, eine Schlittennation.     

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