Flicks weiße Weste: Zum Abschluss ein 4:1

Keine Fragen mehr an Radio Eriwan: Der fiktive Radiosender, der unter dem sozialistisch-kommunistischen Sowjet-Regime Zuhörerfragen „nach Gusto“ beantwortete, musste nach dem Abpfiff des letzten Qualifikationsspiels der deutschen Vorzeige-Fußballer zur WM in Katar Ende 2022 nicht mehr bemüht werden. 4:1 hieß es am Ende für das Team um Mannschaftskapitän Thomas Müller in der armenischen Hauptstadt. Der Münchener, unter Flick-Vorgänger Joachim Löw noch aufs Altenteil geschoben, erlebt gerade seinen dritten Frühling. Anstelle des zu Hause gebliebenen Bayern-Kollegen Manuel Neuer, durfte der Mittelfeldspieler die DFB-Vertretung in Eriwan aufs Feld führen.

Aus unterschiedlichen Gründen (Corona, Belastungssteuerung), waren etliche Stammspieler erst gar nicht mit angereist. Kai Havertz, zweimal Ilkay Gündogan und abschließend noch Jonas Hofmann machten bei einem Gegentor des früheren Dortmunders Hendrik Michtarjan alles klar für die DFB-Vertretung. Die Quali für das umstrittene Turnier bei den „Scheichs“ hatte Flick, der seine ersten sieben Spiele als Bundestrainer unbesiegt über die Bühne brachte, mit seinem Team bereits zuvor in trockene Tücher gepackt. Sein Fazit nach dem Ende des Ausscheidungsturniers: „Wir haben unser Ziel erreicht. Wir wissen, wo wir uns noch verbessern müssen. Aber wir haben auch noch Zeit.“

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.