Legende Laura und die olympische Hoffnung

Sie haben begonnen, die 32. Olympischen Sommerspiele in Tokio – mit zwölfmonatiger Verspätung. Erster Höhepunkt aus deutscher Sicht: der Einmarsch des Team D ins Nationalstadion der japanischen Metropole. Beachvolleyballspielerin Laura Ludwig, im letzten Dezember bei der Wahl „Sportler des Jahres“ als „Legende des deutschen Sports“ (mit Ex-Partnerin Kira Walkenhorst) ausgezeichnet, trug zusammen mit Wasserspringer Patrick Hausding die schwarz-rot-goldene Fahne. Dahinter die zahlreichen Vertreter der insgesamt 438 Personen zählenden Delegation. Die meisten mit kleinen deutschen und japanischen Flaggen. Ein Bild, das Hoffnung macht. In 33 Sportarten, 51 Disziplinen geht es um die Medaillen – bis zum 8. August.

Die Bedingungen im Olympischen Dorf, den Wettkampfstätten sind extrem. Das gilt für die Athleten ebenso wie für Betreuer und Berichterstatter. Ein Signal gegen die Corona-Pandemie aber könnten die Games aussenden. Vor allem: die Protagonisten rücken endlich wieder in den ganz großen Fokus – nach schwierigen Vorbereitungen, teilweise monatelangem Warten auf einen aussagenkräftigen Wettkampf. Vergessen, die Regeln gehören eben dazu, die Motivation ist riesig. Und für die TV-Sportfans präsentieren ZDF und ARD sowie Eurosport ein Top-Angebot. Mit der Einschränkung, dass die Fernsehmacher aus Hygienegründen deutlich weniger Personal nach Asien entsandten – und die Entscheidungen teilweise mitten in der Nacht resp. am frühen Morgen fallen. Früh aufstehen aber könnte sich für die deutschen Goldfavoriten lohnen.

Bild: picture alliance

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