Sportler des Jahres - Februar 2022

Der Sport in eisigen Zeiten

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Bei „Halbzeit“ der letzten Winterspiele hatte ZDF-Sportreporter Norbert König seine Eindrücke geschildert. Jetzt klappt er das olympische Peking-Buch zu – ganz unter dem Eindruck der schrecklichen Ereignisse in der Ukraine.

Natürlich sollte sich eine Rückschau auf die Olympischen Winterspiele 2022 zunächst den Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zu Deutschlands Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres widmen. Doch eine Woche nach der Schlussfeier muss dieses Thema noch ein paar Zeilen zurückstehen, denn die Herzen werden von einem viel größeren, irreal wirkenden Ereignis berührt.
Es scheint, als würde sich für den altgedienten Sportjournalisten ein sportpolitischer Kreis schließen. Vom Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan, am ersten Weihnachtstag 1979, bis zum Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022. Also vom Olympiaboykott 1980 bis zu diesem nacholympischen Moment, in dem ein großer Teil des Weltsports dem größten Land dieses Planeten das Recht abspricht, friedliebende Menschen zu internationalen Sportveranstaltungen zu empfangen.
Es ist nicht leicht, in diesen Zeiten noch einmal den Zugang zu finden zu dem Wintersportfest in Peking, Yanqing und Zhangjiakou, das ein Freund in einer WhatsApp-Nachricht kurz und knapp als „fragwürdig, aber auch faszinierend“ charakterisiert hat. Die besten Wintersportler*innen der Welt haben aber ein Recht darauf, dass ihr vielleicht größtes Erlebnis der vergleichsweise kurzen Karriere (Claudia Pechstein nehmen wir hier mal aus), dass dieses Erlebnis nicht reduziert wird auf die Schlagworte Menschenrechte, Überwachungsstaat, Corona, Isolation.
Für viele Crew-Mitglieder des Team D haben die Spiele 2022 Unerwartetes und Spektakuläres bereitgehalten. Grandiose Glücksmomente für die Langläuferinnen, im Duett oder Quartett – unglaubliche Aufholjagden eines Nordischen Kombinierers - Triumph und Trauer einer Skispringerin – 19 Treffer plus
15-Kilometer-Lauf in Gold für eine Biathletin.
Der Eiskanal: für High-Tech-Deutschland eine Überholspur. Kandidat*innen zuhauf bieten sich an für die Vorweihnachtsgala in Baden-Baden, sofern die Bobs, Rodel- oder Skeleton-Schlitten in der Garage bleiben können. 16 der 27 Team-D-Medaillen wurden im High-Speed-Modus erbeutet, im Yanqing National Sliding Center. Das Wintersportwunderland Norwegen ging hier übrigens leer aus – es war schlicht niemand da zum Runterfahren.
Auf eisiger Ebene dagegen: eisiges Schweigen. Curling ohne deutsche Teams, die Kufencracks nur Schatten von 2018, Eiskunstlauf unter „ferner sprangen“. Eisschnelllauf mit der ewigen Claudia, Shorttrack mit der einsamen Anna.
Und ansonsten: der Reporter als Freigänger in der Olympischen Blase unterwegs. Hektoliter von Desinfektionsmittel im Hotelrestaurant versprüht. Täglich grüßt der Wattestab. Vollverkleidete Winke-Menschen vom ersten bis zum letzten Tag. Leergefegte Flughafen-Terminals, reserviert anscheinend nur für Flug LH 725. Pandelympia 2022 – very very strange.
UN-Generalsekretär Guterres hatte Ende Januar alle Menschen aufgerufen, während der Olympischen und der Paralympischen Winterspiele die olympische Waffenruhe einzuhalten. Ob er damit auch die zwei Wochen dazwischen gemeint hat? Wladimir Putin jedenfalls ist in diese Lücke gestoßen. Ob er bis zur Eröffnung der Paralympics Ruhe geben wird? Die Zeit drängt…

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Sportler des Jahres 2022: Advantage wintersports

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12 – 10 – 5. Diese Medaillenausbeute des Team D kann sich wahrhaft sehen lassen. Platz 2 hinter der Wintersportnation Norwegen. Die Bundesinnenministerin Nancy Faeser fand beim Empfang in Frankfurt anerkennende Worte für die Delegation des DOSB. Und nicht nur die sportliche Bilanz kann sich sehen lassen – Deutschlands China-Reisende präsentierten sich auch in Sachen Fairness und Teamgeist von ihrer besten Seite. Da bietet es sich an, eine Brücke von Peking nach Baden-Baden zu schlagen. Welches sind die Athletinnen und Athleten, die sich für die Wahl „Sportler des Jahres“ empfohlen haben. Die Goldkinder aus dem Reich der Mitte sind die ersten Anwärter auf die Auszeichnungen „Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres“. Kommen die Nachfolger*innen von Zverev, Mihambo und dem Bahnrad-Vierer aus der Eis&Schnee-Fraktion?

Das Team Francesco Friedrich gewann in Yanqing Doppel-Gold – wie vor vier Jahren. Ein ganz dickes Brett, um sich auf die Bühne des Kurhauses am Rande des Schwarzwalds zu katapultieren. Der akribische Tüftler ‚Franz‘ belegte 2019 mit seinem Quartett Rang 3 beim Team-Voting. Das scheint ausbaufähig. Eine olympische Premiere wie im Wunderland erlebten Pilotin Laura Nolte und Anschieberin Deborah Levi: unschlagbar in den vier Läufen mit dem Zweier-Bob bei den Frauen.

Alle Goldenen im Rodeln gingen an das Team D – darunter die mit insgesamt sechsmal Gold und einmal Bronze nun erfolgreichsten deutschen Wintersportlerin Natalie Geisenberger aus Miesbach. Die pfeilschnelle Mama belegte 2014 den zweiten Rang beim Ranking zur „Sportlerin des Jahres“. Ist die 33-Jährige jetzt die große Favoritin für das höchste Treppchen?  Im Eiskanal tat es ihr Johannes Ludwig gleich: mit souveränen Läufen hinunter ins Tal. Tobias Wendl und Tobias Arlt sind mit mittlerweile mit sechsmal Gold im Doppelsitzer notiert. Das nächste Top-Team für die 76. Sportler-Wahl.

Skeleton spielt bei der Sportler-Gala schon einmal eine Rolle. Jacqueline Lölling wurde 2017 zur „Newcomerin“ erkoren. In China ging es bäuchlings noch flotter zur Sache. Christopher Grotheer und Hannah Neise schrieben bei ihrer ersten Fünf-Ringe-Teilnahme gleich Geschichte. Die 21-Jährige aus Winterberg brachte die wohl überraschendste Goldmedaille mit nach Hause. Die Anlage mit ihren spektakulären Kurven erwies sich als das Wohnzimmer des Team D. Aber die Feierlichkeiten mit den Besten fanden – pandemie-bedingt - nur auf den Fluren der Unterkünfte statt. Da lässt sich in Baden-Baden zum Jahresende allerhand nachholen. Und dann hoffentlich ohne Masken und Abstand.

Denise Herrmann könnte in große Fußstapfen treten, als neue Biathlon-Queen nach ihren Vorgängerinnen Magdalena Neuner und Laura Dahlmaier. Bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres huldigten die deutschen Sportjournalisten seit jeher den Erfolgen der Biathletinnen und Biathleten. Besonders hart hat die Sächsin für diesen Olympia-Coup gearbeitet, keinerlei Ablenkungen zugelassen und sich selbst erst mit Gold im Einzel und dann mit Bronze in der Frauen Staffel belohnt. Für den begehrten Titel „Mannschaft des Jahres“ brachten sich Katharina Hennig und Victoria Carl in Stellung. Sie zeigten beim Teamsprint im Langlauf ein irres Finish und konnten Überraschungsgold mit nach Hause nehmen. Damit brachten sie Bundestrainer Peter Schlickenrieder aus der Fassung. Der sein Glück kaum fassen konnte, erst Silber mit der Langlaufstaffel der Frauen und als Krönung an seinem Geburtstag vergoldete Tränchen.

Die Wintersportnation Deutschland musste aber auch einige Unwägbarkeiten verkraften. Eric Frenzel (2014 und 2018 Rang zwei zur Wahl „Sportler des Jahres“) wurde nach seiner Ankunft in Peking positiv auf Covid-19 getestet und musste sich als Favorit in der Nordischen Kombination die ersten Wettbewerbe entgehen lassen. Dafür glänzte der Oberstdorfer Vinzenz Geiger. Fulminant zog er an Teamkollege und „Sportler des Jahres“ 2017 Johannes Rydzek vorbei, mit der norwegischen Konkurrenz im Rücken flog er über die Ziellinie und heimste Gold auf der kleinen Schanze ein. Dem nicht genug, schaffte das Noko-Team nach Frenzels Rückkehr und erneutem Stärkebeweis von Geiger den Erfolg in der Team Staffel.

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Goldspur im Liegen und Sitzen

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Fakt ist: Jetzt weiß die interessierte Sportöffentlichkeit in Deutschland, welche die Gefahren des Eiskanals von Yanqing sind, wie man die Kurve 13 bändigt – und was es mit dem sogenannten N3-Schlitten auf sich hat. Denn: stundenlange TV-Übertragungen aus China zu guten Fernsehzeiten offenbarten, dass der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) die Konkurrenz in Grund und Boden fuhr. Am letzten Olympia-Tag vollbrachte das Team Friedrich den erwarteten Gold-Coup im Vierer, vorher war Laura Nolte als jüngste Olympiasiegerin im Zweier wie auf Schienen zum Triumph gefahren. Summa summarum gingen neun Goldene und insgesamt 16 Medaillen an die Athletinnen und Athleten des BSD. Eine beispiellose Erfolgsserie.
Ziemlich logisch, dass die abgehängten Rivalen resignieren. Der Zürcher Tagesanzeiger fragte „Wie gähn kann Sport sein“? zumal die Schweizer Bob-Gemeinde es einst auch aufs Podest schaffte. Passé. Unbestritten ist die professionelle Arbeit, die hinter den Serienerfolgen steht. Der technisch-wissenschaftliche Einsatz, ob durch BMW oder die FES, mehrere Kunsteisbahnen sowie monetäre Möglichkeiten, von denen andere Nationen nur träumen können. „Es hat alles wirklich sehr gut gepasst“, beschreibt BSD-Sportdirektor Thomas Schwab gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ das Ineinandergreifen der Systeme, „aber ehrlich gesagt hätte ich das (die Medaillenausbeute) nicht für möglich gehalten.“
„Das Material ist immer entscheidend“ weiß Bob-Bundestrainer René Spies – der menschliche Faktor aber setzte den Yanqing-Runs die Krone auf. Francesco Friedrich holte Doppelgold – wie vor vier Jahren in Südkorea. Sodass auch zweimaliger Silber-Pilot Johannes Lochner sich keine Sekunde grämte. Gegen den „Dominator“ aus Pirna ist eben kein Kraut gewachsen, weil er in einer eigenen Liga fährt. Auch dank seiner Crew um Anschieber Thorsten Margis – Fahnenträger bei der Schlussfeier – die mit vier Start-Bestzeiten den N3 von Beginn an in die Goldspur katapultierte. Bei ihnen bedankte sich der weltbeste Kufenlenker unmittelbar nach dem Sieg. Teamwork wird beim BSD großgeschrieben.
Davon profitierten auch die Zweier der Frauen. Laura Nolte fuhr mit der früheren Sprinterin Deborah Levi zum Platz an der Sonne im Reich der Mitte. Mariama Jamanka bildete mit der schnellsten Deutschen über 100 m (bei den Sommerspielen in Tokio im Halbfinale), Alexandra Burghardt, ein Gespann, das Silber gewann. Passt und läuft im Liegen und im Sitzen, zumal sich auch die Skeletoni in die Gold-Spur einreihten. Und Sportdirektor Thomas Schwab betont, „demütig an unsere Aufgaben“ im Hinblick auf Cortina 2026 heranzugehen.

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Konkurrenz erstarrt vor Friedrich

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Die unendliche Geschichte des Francesco Friedrich erfuhr im Eiskanal von Yanqing ihre Fortsetzung. Gold zusammen mit Anschieber Thorsten Margis am deutschen Bob-Tag mit einem kompletten Team D-Podium. Den mental so ultrastarken Sachsen juckte weder die in Stein gemeißelte Favoritenrolle noch die komplexe Eisrinne, 1975 m lang mit 16 teils heiklen Kurven, die Konkurrenz schon gar nicht. „Er lässt seine Rivalen erstarren“ hatte Gunnar Meinhardt, Bob-Experte der „Welt“, prophezeit und nennt ihn den „Lewis Hamilton des Winters“.

Die Person Friedrich (31), schon 2014 und 2018 unschlagbar, ist natürlich das wichtigste Element der Erfolgsstory. Es greifen aber auch andere Details. Zum Beispiel der BMW-Bobsimulator, der beste Trainingsbedingungen schuf. Die Technologie-Experten des Automobil-Herstellers schufen ein virtuelles 3D-Modell à la Yanqing, in dem die deutschen Piloten die neue Bahn im virtuellen Raum testen konnten. Dabei flossen auch die Erfahrungen der wenigen Tests mit ein. „Sodass wir dann jede Kurve kannten“, schwärmte Perfektionist „Franz“. Der Simulator wurde ständig optimiert – wie auch das Sportgerät, vom Berliner Institut zur Forschung und Entwicklung (FES) gebaut. In den vier Läufen zum Gold benutzte der Rekord-Weltmeister das Material von Europameisterin Kim Kalicki (die dafür auf einige Trainingsläufe verzichtete). Das Teamwork, ein weiterer Stein im strahlenden Mosaik des deutschen Bobsports.

Der enorme Vorsprung von Friedrich/Margis sowie die zweitplatzierten Johannes Lochner/Florian Bauer (Bronze ging an Olympia-Debütant Christoph Hafer und Matthias Sommer) ist das Resultat eines enormen technischen Einsatzes und weltweit einzigartiger Trainingsbedingungen. Zu hoffen bleibt, dass die Konkurrenz ob eigener Chancenlosigkeit die Anstrengungen nicht minimiert. Der Fußballspruch des Gary Lineker („am Ende gewinnen immer die Deutschen“) passt auch zum Geschehen im Bobsport.

Und doch überstrahlt der „Franz“ mit seiner ruhigen Art alle Debatten. Als nächstes gilt es ihn im großen Schlitten zu bewundern. Und bis Cortina 2026 will er sowieso weitermachen und in den Dolomiten das nächste Gold-Set einheimsen. Um den olympischen Geist dann wieder mehr zu genießen. „Hier mussten wir aufpassen, nicht die falschen Zellen einzuatmen“, so der Olympia-Hero im ersten (ZDF-)Interview nach dem Coup in Peking.

Photo: IBSF / Viesturs Lacis

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Stille Tage in Chongli

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Für das ZDF steht Norbert König im Winter an den Schanzen der Welt. Die ungewöhnlichen Anlagen In China aber haben den TV-Journalisten ebenso entsetzt wie das ganze Drumherum der 24. Winterspiele. Seine Eindrücke:

„Es ist eine Halbzeitbilanz, die sich erstmal mit den unsportlichen Aspekten von Beijing 2022 auseinandersetzen soll – vielleicht auch muss.

Pandemie und Autokratie – eine schwer verdauliche Mischung. Auch für die Journalistin und den Journalisten stellte sich in der Heimat die Frage: should I stay or should I go?

Ich habe mir ohne langes Nachdenken ein „Go“ gegeben. Die Entscheidung, diese Winterspiele in ein naturschneefreies Gebiet zu vergeben, in einem unter menschenrechtlichen Aspekten inakzeptablen Land, ist ohne die Mitsprache der Sportler*innen erfolgt – und erschöpfend diskutiert worden. Die journalistische Begleitung dieser Spiele vor Ort kann ich mit meinem Gewissen vereinbaren.

Was die Pandemie betrifft, schließe ich mich der Mehrheit der Expert*innen an. Die sogenannte olympische Blase erfüllt alle Bedingungen, um zu den sichersten Orten der Welt zu gehören. Ausnahmen bestätigen die Regel, natürlich, in Gesellschaft der besonders kontaktfreudigen Omikron-Variante, die sich schon kurz vor der Anreise bei dem Einen oder der Anderen eingenistet hat.

Garantien gibt Dir keiner – eine bittere Erkenntnis zum Beispiel für die Dominatorin im Skispringen, Sara Marita Kramer. Mehrmals schon vom Pech verfolgt, muss die Österreicherin vor dem geplanten Abflug ihre olympischen Träume begraben. Und hat gewiss mit Kopfschütteln auf die Farce beim Mixed-Teamwettbewerb geschaut. Top-Athletinnen wie Katharina Althaus und Sara Takanashi werden wegen Verstoßes gegen die Anzugsordnung disqualifiziert. Zur Unzeit entschließt man sich wohl beim Weltverband FIS, nach Monaten augenscheinlich laxer Kontrollen ausgerechnet bei der olympischen Premiere ein Exempel zu statuieren.

Es soll also Ordnung herrschen bei diesen Winterspielen, die im Vorfeld für so großes Unbehagen gesorgt haben. Aber wie sieht die Gegenwart aus, für den europäischen TV-Journalisten? Die wesentliche Erkenntnis: unglaublich, wie schnell Außergewöhnliches und Irreales alltäglich werden kann in der Wahrnehmung.

Ein Volk in weißen Ganzkörperanzügen, mit Maske und Visier – die Augen immerhin signalisieren fast ausnahmslos Freundlichkeit und Sympathie. Das tägliche Testritual nach dem Motto „Stäbchen trifft Zäpfchen“. Das automatisierte Blitzlichtgewitter auf den Straßen: die Bewegungsprofile aller Fahrzeuge werden registriert, die von uns Menschen wahrscheinlich auch. Hunderttausende von Nadelbäumen, verpflanzt in diese karge Landschaft, gestützt von einem Mikado-Netz aus Millionen Ästen und Balken. Ein Ufo als Kopf des Schanzenmonsters, das hoffentlich nicht zur post-olympischen Ruine mutiert, wie so viele Spezialsportanlagen in aller Welt.

Schließlich der Blick aus dem Hotelfenster auf wie angewurzelt stehende Seilbahnen, auf beschneite, aber leere Skihänge in Erwartung von 300 Millionen frisch inspirierten Wintersportfans. Des Nachts flankiert von einem kalt-weißen Scheinwerferband – Erinnerungen an den Todesstreifen aus deutsch-deutscher Vergangenheit.

Es liegt eine gespenstische Stille über den in die Wildnis gepflanzten Hotelkomplexen in Chongli. Lückenlos umzäunt, um entdeckungsfreudige Olympiagäste zu bändigen; die Checkpoints und Überwachungskameras allgegenwärtig.

Doch genug damit. Es sind Olympische Spiele. Es lebe der (Winter-) Sport! Fortsetzung folgt.“

Bild, Copyright: ZDF/Ulrike Lenz

 

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Gold-Geiger zündet den Turbo

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Was für eine Floskel: „Wenn alles zusammenpasst, dann kann auch bei Olympia alles passieren.“  Vinzenz Geiger, der 24-jährige Kombinierer vom Skiclub Oberstdorf, hat diese allzu abgedroschene Phrase an diesem denkwürdigen 9. Februar 2022 mal so richtig umgekrempelt:  Auch wenn im Vorfeld so ziemlich gar nichts passte und er wegen einer Corona-Isolation chaotische Tage und Stunden erleben musste, schaffte der Allgäuer den ganz großen Triumph: Gold im ersten Kombinations-Wettbewerb der Winterspiele nach dem Springen von der Normalschanze und einem 10-Kilometer-Langlauf-Rennen, das noch in vielen Olympia-Zusammenfassungen und Jahresrückblicken zu sehen sein wird.

Von Rang elf kommend zeigte Geiger eine unglaubliche Energie-Leistung, schnupfte wenige Meter vor der Ziellinie seinen bis dato aufopferungsvoll kämpfenden Club-Kollegen Johannes Rydzek, um kurze Zeit später von Glückshormonen durchtränkt ein lautes „Jaaaa“ in den kalten Nachthimmel von Zhangjiakou zu schreien. Im Fernseh-Interview danach klang das schon wieder abgekühlter: „Besser kann es nicht gehen.“ Er wisse grad selbst nicht, wie es funktioniert habe. „Aber man darf niemals aufgeben“, sagte Geiger, der 2018 in Baden-Baden zum Newcomer des Jahres gewählt worden war, und nun den Olymp erklommen hat.  

Dabei hätte es Gründe genug gegeben, die Flinte frühzeitig ins Korn zu werfen. Weil er bei der Anreise nach China im Flugzeug neben seinem später positiv getesteten Teamkollegen Eric Frenzel gesessen hatte, musste Geiger als Kontaktperson ebenfalls in Isolation. Allein auf dem Zimmer essen, allein trainieren, ständige Testungen, die bei Geiger aber stets negativ blieben. Einziger Trost, das verriet Geiger nach seinem Triumph, seien die langen Telefonate mit seiner Freundin Lisa gewesen. Der glückselige Oberstdorfer hatte im Moment seines persönlichen Karriere-Höhepunktes aber auch seine ausgebooteten Nationalmannschaftskollegen im Sinn: „Ich habe mit Eric und Terence gelitten, sie hat es richtig getroffen“, sagte Geiger. „Aber ich hatte auch ein paar echt beschissene Tage. Die Organisation war schrecklich und schlecht, das hat mich genervt.“  Erst musste er ewig in der Kälte auf einen Shuttle-Bus warten, später kutschierte ihn der Olympia-Busfahrer statt zur Schanze zum Snowboard-Kurs …

Doch Geiger ließ sich durch die Pleiten, Pech und Pannen nicht beirren. Auch nicht von einem Rückstand von 1:26 Minuten. Geigers 10 Kilometer lange Aufholjagd gipfelte in einer verrückten Schlussrunde. In der das passierte, was Bundestrainer Hermann Weinbuch später mit vier Wörter zusammenfasste: „Es kam der Vinz.“ Geiger stürmte heran wie ein Hurrikan, blies Rydzek und den Österreicher Greiderer weg und zog in seinem Windschatten den Norweger Jörgen Graabak mit. Bedrängen ließ sich Geiger nicht mehr, sein kraftvoller Schlusssprint raubte eher den Konkurrenten den Atem als ihm selbst.  

„Unglaublich was heute passiert ist, ich bin fassungslos“, sagte Trainerfuchs Weinbuch, „es hat einer gewonnen, der den unbedingten Willen hatte.“ Aus diesem Holz sind Olympia-Helden geschnitzt.

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Olympischer Hattrick für Natalie

Deutschland – eine Rodelnation wie aus dem Bilderbuch. Nach Johannes Ludwig sorgte Natalie Geisenberger für die nächsten Goldmomente. Und schrieb Geschichte auf den schmalen Kufen. Es ist ein lupenreiner olympische Hattrick, denn schon in Sotchi und Pyeongchang hatte sie die schnellsten Läufe ins Eis gezimmert. Man muss in der Sportgeschichte schon gewaltig stöbern, um Ähnliches zu finden. Und damit rückt die 34-Jährige aus Miesbach/Oberbayern frühzeitig in eine Favoritenrolle für die Wahl „Sportlerin des Jahres“. Notabene: Georg Hackl nahm als bisher einziger Rodler diese Auszeichnung der deutschen Sportjournalisten entgegen. 1998, ebenfalls nach seinem dritten Goldritt durch die fünf Ringe. Vor acht Jahren kam Geisenberger bei der Sportler-Wahl auf den zweiten Platz.
Vieles ist bemerkenswert an der Karriere der Rodel-Queen. Sie kehrte nach einer Baby-Pause (2019/2020) – Söhnchen Leon ist jetzt 18 Monate - zurück in die Siegesspur, weshalb sie das erste Dankeschön „an meine Familie“ adressierte. Ehemann Markus hatte den Goldjubel in der Ferne im Vereinsheim des SV Miesbach verfolgt. Quasi das Kufenstüberl in der Heimat.
Seit 2008 sammelt die Ausnahmeathletin Meriten in den Eisarenen der Welt, 2010 in Vancouver begann ihre Erfolgsstory mit Olympia-Bronze, inzwischen schmücken 52 Weltcupsiege und neun WM-Titel das Palmarès. Aber nach den Tests im letzten Jahr hatte Natalie Geisenberger erwogen, auf die Reise nach Peking zu verzichten – die schockierenden Bedingungen erlebte sie am eigenen Leib. Ihre kritische Einstellung behielt sie bei, ließ sich jedoch in zig Gesprächen, auch mit dem IOC, überzeugen, in den Flieger zu steigen. Ihre Abstinenz hätte auch nichts an den Verhältnissen im Reich der Mitte geändert.
Komplettiert wurde der deutsche Erfolg durch die Silbermedaille von Olympia-Debütantin Anna Berreiter, während Mit-Favoritin Julia Taubitz in Lauf 2 stürzte. Es läuft beim Team D. So darf es in Peking sportlich gerne weitergehen.

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TV-Rundum­ver­sorgung trotz Ein­schränkung­en

In 15 Disziplinen messen sich insgesamt rund 3000 Athleten aus 84 verschiedenen Nationen ab 4. Februar im chinesischen Peking. Insgesamt 109 geplante Wettbewerbe werden bei den 24. Olympischen Winterspielen 2022 von den Athletinnen und Athleten in Szene gesetzt. Ebenso wird es dem Zuschauer ergehen, wenn im heimischen Wohnzimmer, auf Rechner oder Handy die eiskalten Entscheidungen verfolgt werden. Drei verschiedene Fernsehsender berichten täglich live aus dem Reich der Mitte, beinahe 1700 Stunden Sportbilder werden den Zuschauern geboten. Ergänzt durch Livestreams in den Mediatheken. Neben ARD und ZDF die sich täglich mit der Live-Übertragung abwechseln, sendet auch Eurosport. Im TV sowie online wird der Rechteinhaber Discovery allein auf rund 1000 Stunden Ausstrahlungszeit kommen. Ein wahres Winter-Goodie für den deutschen Sportfan – und das nur knapp ein halbes Jahr nach den Sommer-Nächten aus Tokio.

Doch die Berichterstattung erfolgt nicht ausschließlich wie gewohnt aus dem IBC (International Broadcast Center) inmitten von Wettkampfbergen und Olympischem Dorf, sondern aus Deutschland. Die Corona-Pandemie zwingt auch die Fernsehwelt, neue Wege einzuschlagen. So ist das Headquarter der Mainzer Lerchenberg, dort werden ARD und ZDF die Olympia-Studios beziehen. Diese befinden sich anders als noch bei den Olympischen Sommerspielen nicht vor Ort, sondern im sogenannten NBC dem National Broadcast Center. Diese Konsequenz wurde von den beiden Anstalten aufgrund der weiterhin angespannten Lage kurzfristig entschieden. Damit reisen auch die bekannten Moderatoren nicht nach China, Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne – beim „Sportler des Jahres“ das Traditionsduo, sondern kommentieren aus der Heimat. Beim Ersten werden Julia Scharf und Jessy Wellmer durch die täglichen Sport-News führen. Gemeinsam beziehen ARD und ZDF vor Ort mit Markus Othmer und Sven Voss ein Studio, jeweils unterstützt von einem kleinen Peking-Team. Welches womöglich noch weiter schrumpfen könnte (ZDF-Experte Markus Büchel sollte nach Asien reisen, bleibt aber jetzt in Mainz), denn liegen Fälle vor, werden die Ausfälle der Moderatoren vor Ort nicht ersetzt. Das bietet den Verantwortlichen im NBC aber auch Chancen im Umgang mit spontanen Änderungen und Adaptionen.

Ungebrochen wird wohl das Interesse an dem winterlichen Sporthighlight sein, denn Wintersport ist in Deutschland ein Quotengarant, hatten die Zuschauer bereits bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang 2018 für einen Rekord beim Biathlon-Sprint der Herren gesorgt. Knapp 7,5 Millionen Zuschauer wurden damals ermittelt. Mit einem ebenso großen Interesse rechnen die Öffentlich-Rechtlichen auch 2022 – die „Wintersport-Gemeinde“ ist heiß auf Eis & Schnee.

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Letztes Eisschnelllauf-Gold vor zwölf Jahren

Klein, aber ob die deutschen Eisschnellläufer bei Olympia auch oho sind, wird sich zeigen. Auf alle Fälle reisen die Eisflitzer mit einem Minimal-Aufgebot von sechs Startern, jeweils drei Männer und Frauen, in die chinesische Metropole. Die letzten olympischen Einzelstrecken-Medaillen (Silber) gewannen 2010 in Vancouver Stephanie Beckert und Jenny Wolf. Die letzte Goldmedaille holte das Team in der Verfolgung (Anschütz-Thoms, Friesinger-Postma, Beckert, Mattscherodt), ebenfalls in Kanada. Bei den Männern stürmten vor 30 Jahren 1992 in Albertville mit Olaf Zinke und Jens Uwe Mey zwei Berliner zu Gold. Die letzte Medaille für Deutschland erkämpfte der Dresdner Jens Boden vor 20 Jahren mit Bronze über 5000 m in Salt Lake City.

Erfolgreichste deutsche Eisathletin ist Fahnenträgerin Claudia Pechstein, die es auf insgesamt neun Medaillen (fünfmal Gold) bringt. Zum letzten Mal winkte die 49-Jährige 2006 in Turin nach der Teamverfolgung von der obersten Stufe des Siegertreppchens. Für Peking packte die Berlinerin zum achten Mal ihr Gepäck für Olympia und kommt im Massenstart sowie über 3000 Meter zum Einsatz. Erstmals unter den fünf Ringen bewegt sich die Berlinerin Michelle Uhrig (1500 m, Massenstart), nach zahlreichen gesundheitlichen Rückschlägen und Unfällen ein fast wundersames Comeback. Die Bundespolizistin vom TSC Berlin wurde 2020 beim Radtraining von einer unaufmerksamen Autofahrerin erfasst. „Ich lag plötzlich auf der Straße“, erinnert sich die 26-Jährige. Gehirnerschütterung, Hals- und Brustwirbel gestaucht, Knie verletzt. Carbon-Rad und Helm waren Schrott. „In der Pandemie war das besonders schlimm. Vier Wochen kein Training und dazu viele Rennereien zu Anwälten und Versicherungen“.

Ähnlich geht es Anne Seidel. Die Dresdnerin war einer der besonderen Härtefälle bei der Olympianominierung. Die Shorttrackerin hatte sich im März vorigen Jahres Schien - und Wadenbein gebrochen. Erst spät konnte sie wieder ins Training einsteigen. Jetzt erlebt die 24-Jährige ihre dritten Winterspiele und hält auf der kurzen Bahn alleine die Fahne der DESG hoch.

Inzells Joel Dufter wird immer schneller. Beim Weltcup in Salt Lake City knackte er mit der Top-Performance von 34,200 Sekunden (500 m) den deutschen Rekord des Chemnitzers Nico Ihle. Noch mehr traut sich der Sprinter über 1000 m zu – allerdings kann er, nach einer Infektion, erst später die Reise nach Asien antreten. Die olympische Atmosphäre kennt der Erfurter Patrick Becker bereits seit 2010. Auf einem Siegerpodest stand er dort noch nicht. Das hat sich Langstrecken-Ass Beckert, über 10 km schon mehrfach auf dem WM-Treppchen, für Olympia vorgenommen. „Was soll ich jetzt Alarm machen. Ich konzentriere mich auf Peking, dort will ich eine Medaille,“ konstatierte er die Ergebnisse während des bisherigen Weltcup-Winters.

Ein ganz „neuer“ Mann im deutschen Dress ist der Darmstädter Felix Rijhnen, in Calgary über 5000 m sogar 59 Hundertstel schneller als Beckert. Mit 31 Jahren ein olympischer Novize – und durchaus für eine Eis-Überraschung gut. Der zweimalige Weltmeister und Berlin-Marathonsieger 2019 auf Inlineskates, schaffte beim zweiten Anlauf den Tausch von Rollen auf Kufen. Sensationell ein dritter Platz im Massenstart, wo sich der „Umsteiger“ besonders wohl fühlt. Die neue DESG Sportdirektorin Nadine Seidenglanz, mit dem französischen Eisschnelllauf-Trainer und Ex-Inliner Alexis Contin verheiratet, moderierte den Sportart-Wechsel. Rijhnen startet über 5000 m (am dritten Olympia-Tag) sowie beim „Ellbogenfight“ im Massenlauf – nur 24 Stunden vor der Abschlussfeier der XXIV. Winterspiele.

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Toll, was Doll vorgemacht hat

Wenn es vor Olympischen Winterspielen darum ging, mögliche deutsche Medaillenkandidat:innen zu benennen, dann ging das nicht ohne die jungen Athlet:innen mit Langlaufskiern und Gewehr auf dem Rücken. In der Loipe und am Schießstand sammeln seit mehr als zwei Jahrzehnten unzählige Skijäger:innen, meist aus Thüringen oder Bayern, olympisches Edelmetall. Ohne sie hätte die deutsche Bilanz im Medaillenspiegel meist sehr trostlos ausgesehen. Auch bei den am Freitag beginnenden Spielen von Peking 2022 hofft der deutsche Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig auf „seine“ Biathlet:innen. Die Nominierungen sind zwar vollzogen, aber was will das in diesen unruhigen Pandemie-Zeiten schon bedeuten. Die Handballer haben das am eigenen Leib bei der am Sonntag zu Ende gegangenen EM erfahren müssen.

Sechs Herren (Benedikt Doll, Erik Lesser, Johannes Kühn, Philipp Nawrath, Roman Rees, David Zobel) und ebenso viele Damen (Denise Herrmann, Franziska Preuß, Vanessa Hinz, Vanessa Voigt, Anna Weidel und Ersatzläuferin Franziska Hildebrand) hatte die Deutsche Biathlon-Union (DBU) gemeldet. Anfang der Woche ging es im Lufthansa-Flieger nach Peking, in der nordischen Olympia-Außenstelle Zhangjikou beginnen die Wettkämpfe am Samstag mit der Mixed-Staffel, eine Novität im olympischen Programm. Und in der Hoffnung, dass Corona nicht, wie bei allen anderen Disziplinen auch, wieder einmal in letzter Sekunde alles durcheinanderwirbelt. In Antholz wurden die Teams nach dem letzten Weltcup deshalb quasi in „Sicherheitsgewahrsam“ genommen.

Auf unvorhergesehene „Kracher“, wie etwa Sprint-Olympiaseiger Arnd Peiffer 2018 zu hoffen, fällt in diesem Jahr schwer. Zu unterschiedlich waren die Leistungen bei Damen und Herren. Die Zeiten einer Magdalena Neuner, einer Laura Dahlmeier, einer Kati Wilhelm, eines Michael Greis oder eben auch eines Arnd Peiffer sind vorbei. Alles, was jetzt aufs Treppchen läuft oder sich dorthin schießt, wäre zumindest eine kleine Überraschung. Wie schon so oft, werden es wohl die Staffeln sein, die es „herausreißen“ können. Wenn es darauf ankam, mannschaftliche Geschlossenheit zu zeigen, dann kämpften oder schossen sich die Athlet:innen in Schwarz-Rot-Gold meist noch irgendwie durch in Richtung Medaillenränge. Indes: der Erfolg von Benedikt Doll beim Massenstart im Antholzer Tal ließ das Stimmungs-Barometer merklich steigen. Der 31-Jährige ließ u.a. den zwölfmaligen Weltmeister Johannes Thingnes Bö hinter sich – sein erster Coup nach zwei Jahren. Auch Johannes Kühn zeigt nach einer Corona-Auszeit, dass zumindest die Biathlon-Herren olympia-fit sind.

Für die in diesem Winter weniger erfolgreichen Biathlon-Damen gibt Denise Herrmann die Devise aus: „Ich weiß, dass für eine vordere Platzierung alles passen muss, aber dieses Ziel habe ich mir gesteckt.“

Deshalb gilt: es werden besondere Spiele in Peking für die deutschen Skijäger:innen. Nicht nur, aber auch wegen Corona und aufgrund der erschwerten Bedingungen bei der Anreise bleibt die Hoffnung auf den einen perfekten Tag. Auf das Können und ein bisschen Glück. Und auf einen Platz am Tisch am 18. Dezember im Kurhaus von Baden-Baden, wo die Biathlon-Delegation jahrelang einen Stammplatz bei der Ehrung „Sportler des Jahres“ sicher hatte.

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