Sportler des Jahres - Artikel nach Datum gefiltert: Dezember 2018

Der „Sportler 2018“: Ein Füllhorn voller Emotionen, Bewunderung und Respekt

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Nicht nur wegen 72 unverwechselbarer Sportler-Galas zuvor in Folge. Keinesfalls nur wegen einer seit fast einem dreiviertel Jahrhundert anhaltenden permanenten „Promi-Dichte. Und auch ganz gewiss nicht nur wegen zweier Jubiläen, nämlich 50 Jahre Baden-Baden und 20 Jahre Medienpartnerschaft mit dem ZDF: An die 2018er Auflage des „Sportlers des Jahres“ wird man sich noch lange erinnern. Auch aus anderen Gründen: Weil das alljährlich von der Internationalen Sportkorrespondenz (ISK) ausgerichtete „Familienfest des Deutschen Sports“ kurz vor Weihnachten in diesem Jahr eines der emotionalsten seiner Art war.

Eines, das auch ISK-Chef Klaus Dobbratz eine gute halbe Stunde nach dem letzten „Vorhang“ im Benazét-Saal des Kurhauses nach eigenem Bekunden „einfach nur sprachlos“ machte. Sprachlos „wegen der Art und Weise, wie sich unsere Sportlerinnen und Sportlerin auf der Bühne präsentierten“, wegen der „Qualität und des Unterhaltungswertes der Laudatoren“ und nicht zuletzt wegen der „vielen unglaublichen Bilder des zurückliegenden Sportjahres, die das ZDF wieder in seine Sendung gepackt hat.“

Mit Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber, Hawaii-Triumphator Patrick Lange und dem „Tafel-Silber“ des deutschen Eishockeys, seiner Nationalmannschaft nämlich, traten würdige Siegerinnen und Sieger vor das 720 geladene Gäste zählende, festlich gekleidete Publikum. Ihrer aller Leistungen im zurück liegenden olympischen Jahr, das mit den „European Championships“ in sieben Sportarten an zwei verschiedenen Standorten eine zusätzliche Aufwertung erfahren hatte, wurden im anregenden Gespräch mit den beiden ZDF-Moderatoren Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne noch einmal allen Anwesenden vor Augen geführt.

Doch der „Sportler“ wäre nicht der „Sportler“ und das ZDF nicht das ZDF, bliebe es während dieser 90 Minuten bei einer reinen, reich garnierten Aufzählung von Ereignissen, Ergebnissen, Erfolgen und Misserfolgen. Der festliche Höhepunkt und Abschluss des Sportjahres öffnet auch vielen Athletinnen das Herz und den Mund. Vor allem, wenn dann noch so großartige Lobredner wie der weltbeste Triathlet aller Zeiten, Mark Allen, Tennis-Legende Boris Becker und die beiden ‚76er Haudegen Alois Schloder und Erich Kühnhackl Gelegenheit und Wort ergriffen, um – meist launisch und unterhaltsam – in das Geschehen ein zu greifen.

Was auch die Ausgezeichneten zu würdigen wussten. Mitunter auch mit einem versteckten und angedeuteten schelmischen Seitenhieb. „Ich kann mir vorstellen, wie lange der Boris an dieser Rede gearbeitet hat. Er sagt ja selbst, dass er kein großer Kenner des Frauentennis ist“, freute sich „Angie Kerber“ über die Geste des gebürtigen Leimeners. Mit ihm, Michael Stich und Steffi Graf, muss sich die zweifache „Sportlerin des Jahres“ von nun an das gefühlte „Wohnzimmer“ teilen. Und über das von Becker angedachte gemeinsame Mixed der vier deutschen Wimbledon-Sieger ist auch das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Den größten Beifall, aber auch die größte Hochachtung und den ungeteilten Respekt des Auditoriums aber erhielt an diesem emotionalen Abend die Zweitplatzierte und Siegerin des Sparkassenpreises für „Vorbilder im Sport“, die seit dem 26. Juni querschnittsgelähmte weltbeste Bahnrad-Sportlerin Kristina Vogel. Als die 28jähige, in ein ebenso schlichtes wie dem Anlass angemessenes weißes Kleid gehüllt, vom „Team Vogel“, wie Cerne das Trio Eric Frenzel, Frank Stäbler und Maximilian Levy bezeichnete, samt Rollstuhl auf die Bühne getragen wurde, konnte sich ein Großteil der Gäste seiner mehr oder wenigen verstohlenen Tränen nicht erwehren.

Der öffentlich gezeigte Lebensmut der 28jährigen, die ihr Schicksal mit bewundernswerter, fast schon stoischer Akzeptanz annimmt, war einer der bewegendsten Augenblicke in 72 Jahren „Sportler des Jahres.“ Vogel blickt nach vorn, nicht zurück, berichtete von Dingen, die sie vorhat („Ich habe erstmals keinen Druck mehr“) und verkündete, an den Tisch gewendet, an dem ihre Eltern und ihr Lebensgefährte Platz genommen hatten: „Mama, Papa, Michael, ihr seht: Es ändert sich nichts.“ Ebenso berührend auch die Art und Weise, wie sich Angelique Kerber an Kristina Vogel wandte: „Ich denke, heute gehört dir die Bühne. Du bist ein Vorbild für so viele Menschen. Ich ziehe wirklich alle meine Hüte, Respekt vor deiner Leistung. Bleib so positiv, wie Du bist.“

Es war „das“ Statement der 72. Wahl zum „Sportler des Jahres“, die zum 50. Mal in Baden-Baden ausgetragen wurde. Es war ein großer Abend in einer kleinen Weltstadt mit Charme und Herz, die alle Sieger aus fünf Jahrzehnten mit einem in Stein gemeißelten „Walk of Sports“ für alle Ewigkeiten ehren wird.

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Und dann kam noch Richie Rydzek: Aufwärmen zum „Sportler des Jahres“

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Das Aufwärmen zum „Sportler des Jahres“ fand wie im vergangenen Jahr im Szenelokal „Roomers“ in Baden-Baden statt. Zu diesem Ereignis hatte sich eine illustre Gesellschaft von ehemaligen und aktiven Sportlern eingefunden.  IDK-Chefredakteur Klaus Dobbratz und Tochter Deborah begrüßten die zahleichen Gäste zu dieser offiziellen „Preview-Party“ und wiesen nochmals  auf das Jubiläum hin, dass die Sportlerwahl bereits zum 50. Mal in Baden-Baden stattfindet und das ZDF zum 20. Mal in Folge dieses Ereignis überträgt.
Bei leckerem Essen, badischem Wein und Gin aus Stuttgart (GINSTER) tauschten sich dann die Aktiven von einst und heute lebhaft aus, wurde über dieses und jenes diskutiert.  Direkt aus Stuttgart angefahren kam der frühere Vorzeige-Turnier Eberhard Gienger, Sportler des Jahres 1974 und 1978. Gienger hatte beim Stuttgarter Weihnachtsmarkt seinen exakt 5381,  Fallschirmabsprung in 31 Jahren absolviert und fiebert nun der Turnweltmeisterschaft  2019 entgegen. Die findet im Oktober ebenfalls in der schwäbischen Metropole statt.
Als Dauergast in Baden-Baden empfindet sich der viermalige Fechtweltmeister Peter Joppich aus Koblenz. Er hatte seinen ersten WM-Titel 2002 erfochten und wurde daraufhin  nach Baden-Baden eingeladen. „Dort durfte ich aber noch nicht ins Spielcasino, weil ich noch zu jung war“, schmunzelt Joppich der am 19. Dezember seinen 35. Geburtstag feiert. Sein großes Ziel sind noch die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Das wären dann seine fünften olympischen Spiele.
Als letzter Gast im „Roomers“ erschien kurz vor Mitternacht Doppel-Olympiasieger Johannes Rydzek. Er kam direkt mit dem Fahrservice von Davos, denn dort hatte er am frühen Nachmittag erstmals an einem Langlauf-Wettbewerb teilgenommen und belegte unter 96 Teilnehmern den 90. Rang. „Dennoch war es eine tolle Erfahrung, denn ich startete ja ausschließlich gegen Spezialisten“, berichtete Johannes Rydzek, der zu gerne seinen Titel als Sportler des Jahres verteidigen würde.
„Wenn es nicht klappt, bin ich aber auch nicht traurig“, blickt der Biathlon-Spezialist dem heutigen Abend entgegen.

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Noch ein Tag bis zum „Sportler des Jahres“ Per FB-Livestream am roten Teppich dabei

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Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr sowie den starken Zugriffszahlen bei der Vorab-Pressekonferenz Anfang Dezember in Brenners Park-Hotel & Spa wird auch bei der diesjährigen Proklamation der „Sportler des Jahres“ im Facebook-Livestream zu sehen sein. Ab 17.30 Uhr können Interessierte aus aller Welt über die Adresse http://www.facebook.com/sportlerdesjahres2018 hautnah und in Echtzeit am roten Teppich vor dem Casino Baden-Baden dabei sein – ohne zu frieren!

„Die Pressekonferenz im Brenners wurde über 6.000 Mal angeklickt – das ist schon super“, erklärt Andreas Kazdepka nicht ohne Stolz. Der erfahrene Filmemacher aus Baden-Baden arbeitet am Sonntag mit Timon Saatmann (Berlin) zusammen, der, von einem Sportredakteur unterstützt, das „Schaulaufen“ der Stars moderiert. Zwei Kameramänner fangen die Szenen ein, wenn die Sport-Promis vorgefahren werden und, festlich gewandet, das Kurhaus der Bäderstadt betreten.

Um die technischen Voraussetzungen zu gewährleisten, hat der „Lokalmatador“ einen eigenen festen Internetanschluss gebucht, denn „mit unserer besonderen Streamingtechnik sind wir so schnell wie kein anderer“. Später am Abend, nach der ZDF-Sendung von 22.00 bis 23.30 Uhr, sendet Andreas Kazdepka dann auch die exklusive Pressekonferenz mit den Siegern des Jahres und dem Gewinner des Sparkassenpreises für Vorbilder im Sport.

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20 Stunden zuvor: Was tut sich im und vor dem Kurhaus?

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Knappe 20 Stunden noch, dann hat sich das Kurhaus in Baden-Baden von einer Baustelle in ein Märchenschloss verwandelt.  Dann beginnt im Benazét-Saal vor 720 geladenen Gästen die 72. Proklamation zum „Sportler des Jahres“. Was tut sich in der Hektik des Treibens in und vor Baden-Badens „guter Stube“ zu diesem Zeitpunkt?  Oberstes Gebot ist jetzt: Bloß nicht aus der Ruhe bringen lassen. Denn irgendwie war ja alles schon einmal dagewesen. Jedes Jahr um diese Zeit halt.
So wie bei Herrn Schmidt. Herr Schmidt it der „Hüter des Hauses“ vom Kurhaus. Zumindest einer davon. Freundlich, hilfsbereit, Auskunfts-freudig. Herr Schmidt plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen:  „Es gibt ja hier nur einen Eingang.  Entweder die Leute wollen ins Casino oder zu einer Veranstaltung oben. Da heute der Treppenaufgang gesperrt ist, fragen natürlich viele Leute, die vom Weihnachtsmarkt herein kommen, warum sie nicht hinauf können. Und der „Sportler des Jahres“ ist natürlich ein Begriff. Viele fragen dann, wann morgen die Gäste eintreffen und was man ab wann vor dem Kurhaus auf dem Roten Teppich sehen kann.“
Im Eingangsbereich hat auch Mobilitäts-Dienstleister Toyota eine blank geputzte Limousine aufstellen lassen. Versehen mit den Autogrammen der erfolgreichen deutschen Olympioniken von Pyeongchang. Viele Zaungäste und „Kiebitze“ drücken sich an dem nagelneuen C-HR die Nase platt und „enträtseln“ die Autogramme: „Das müsste der Wellinger sein.“ – „Guck mal, kann das Dahlmeier heißen?“ Es ist ein ständiges Kommen und Gehen im Vorraum des Kasinos.
Vor dessen breit einladenden mächtigen Portalen geht es zum gleichen Zeitpunkt zu wie in einem „Bienenschwarm.“ Der wunderschöne Baden-Badener Weihnachtsmarkt versprüht internationales  Flair. Wir fragen auf einem Stand mit „produits regionaux“ aus dem Elsass nach. Aus dem schmucken Häuschen von  Monsieur Lagarde strömt betörender Duft nach außen: „des gaufres d‘Alsace“ – „Elsässer Waffeln“ mit verschiedenen  Aufstrichen.  Dazu weitere süße Köstlichkeiten aus der französischen Region, unweit vom „Tor zum Schwarzwald“ gelegen.
Wir sagen Monsieur Lagarde, weshalb wir hier sind und wollen von ihm wissen, ob es in Frankreich etwas Ähnliches gibt. Eine Wahl und Auszeichnungen der besten Sportlerinnen und Sportler eines Jahres. Der Mann aus dem Elsass kommt schon seit vielen Jahren nach Baden-Baden, kennt die Gala im Kurhaus also. Zumindest aus der Ferne bekommt er Sonntagsabends für eine gute Stunde etwas davon mit, wenn die Gäste auf dem „Roten Teppich“ anreisen. Nein, sagt er, etwas Ähnliches, zudem noch in dieser glamourösen Aufmachung, sei ihm von Frankeich her nicht bekannt.
Im Treppenumlauf, vor dem Eingang zum Saal, und in den Räumen der „After Show Party“ werkeln unterdessen viele dienstbare Geister, packen Kisten aus, bauen Stände auf. Beständig, mit System, aber ohne Hast und Hektik. Der „Sportler des Jahres“ 2018 kann kommen. Alle sind gerüstet 20 Stunden zuvor

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Noch zwei Tage bis zum „Sportler des Jahres“ – ISK-Büro wird zum „Bienenhaus“

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 Der große Tag rückt immer näher – nur noch zwei Tage bis zur festlichen Gala rund um die Proklamation der Sportler, Sportlerin und Mannschaft des Jahres im Kurhaus Baden-Baden. Im Büro der Internationalen Sport-Korrespondenz (ISK), seit 1947 Veranstalter der Sportlerwahl, geht es zu wie in einem Bienenhaus, die Beteiligten geben sich die Klinke in die Hand, die Besprechungen häufen sich und die Telefone stehen nicht mehr still.

Sportler und Ehrengäste melden sich, buchen ihre Zimmer oder fragen nach dem Ablauf am Sonntagabend. Medienvertreter melden sich, äußern Interviewwünsche oder wollen andere Details wissen. Fast minütlich ändert sich der Platzierungsplan der zahlreichen Prominenten, dazwischen erfolgen Sitzungen mit Polizei und Security-Kräften, die Hostessen erhalten ihre Ausstattung und die Abholwünsche der Gäste an den Fahrdienst weitergegeben.

Erst am Sonntag, wenn die ersten Stars am roten Teppich vorfahren, wird’s im ISK-Büro ruhig – dann sind, bis auf den Telefondienst, alle an ihren Arbeits-Plätzen im Kurhaus, empfangen die frohgestimmten und erwartungsvollen Gäste oder kümmern sich um die Journalisten.

Nach dem Menü von Sternekoch Martin Herrmann startet das Programm, das ZDF geht auf Sendung (TV: 22.00 bis 23.30 Uhr), die Moderatoren Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne moderieren und geben die Sieger und Platzierten bekannt. 90 Minuten später beginnt sie dann – die „lange Nacht“ der feiernden Sport-Cracks. Ende offen…

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„Walk of Sports“ ehrt nationale Sportgrößen

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Anlässlich der 50. Gala „Sportler des Jahres“ im Kurhaus gibt es in Baden-Baden einen „Walk of Sports“, der alle Einzelsieger seit 1960 noch einmal ehrt.

Baden-Baden – Große Emotionen treffen auf große Sportler: Zum 50. Mal werden am Sonntag, 16. Dezember, im Kurhaus Baden-Baden die „Sportler des Jahres“ geehrt. Anlässlich dieses Jubiläums hat sich die Baden-Baden Events GmbH (BBE) etwas Besonderes einfallen lassen: den „Walk of Sports“. Am Freitagmorgen, 14. Dezember, wurden 80 hochwertige Sterne vor dem Kurhaus und in den anliegenden Kurhaus Kolonnaden angebracht – einer für jede/n Einzelgewinner/in seit 1960, dem Jahr der ersten Ehrung in Baden-Baden. Die sternförmigen Aufkleber sind eine Hommage an die Sportlerinnen und Sportler und an ihre großartigen Leistungen. Die BBE setzt mit dem „Walk of Sports“ ein für alle Bürger und Besucher sichtbares Zeichen der gemeinsamen Geschichte der Ehrung und der Stadt Baden-Baden. Der „Walk of Sports“ ist auch ein Dankeschön an die Familie Dobbratz (ISK-Agentur und Veranstalter „Sportler des Jahres“), die dem Kurhaus nun zum 50. Mal treu ist.  

Neben den Gewinnern der letzten Jahre, Laura Dahlmeier, Angelique Kerber, Johannes Rydzek und Fabian Hambüchen, finden sich auch die Gewinner der Jahre 1960 auf den Sternen wieder: Georg Thoma und Ingrid Krämer. Fehlen dürfen natürlich auch nicht Stars wie Michael Schumacher, Boris Becker, Magdalena Neuner oder Steffi Graf, die allein fünf Mal als Sportlerin des Jahres geehrt wurde. Neben dem Namen befindet sich auf den Sternen das Ehrungsjahr und ein Piktogramm der jeweiligen Sportart. Für zahlreiche Sportler, die am Sonntag bei der Ehrung vor Ort sein werden, wie auch für Bürger und Besucher, wird der „Walk of Sports“ große Emotionen und Erinnerungen ins Gedächtnis rufen.

Die Steine wurden am Freitagmorgen ab 4 Uhr professionell auf die Bodenplatten vor dem Kurhaus und in den Kurhaus Kolonnaden angebracht. Hierzu wurde zunächst der Boden abgeflammt, damit die selbstklebenden Sterne einen sauberen und haftfähigen Untergrund haben; anschließend wurden sie auf dem Boden angebracht – abwechselnd Männer und Frauen. Geplant ist, dass die Sterne über die Gala hinaus auf das Großereignis hinweisen und anschließend wieder entfernt werden.   


Bild: Der Stern von Dirk Nowitzki, Sportler des Jahres 2011, wird auf dem „Walk of Sports“ angebracht. Aufmerksame Beobachter (von links): Steffen Ratzel, Geschäftsführer der Bäder- und Kurverwaltung Baden-Baden, Klaus Dobbratz, Veranstalter „Sportler des Jahres“, Nora Waggershauser, Geschäftsführerin Baden-Baden Events, Deborah Dobbratz und Ralf Schlichter, Produktionsleiter und Ideengeber des „Walk of Sports“.

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Noch drei Tage bis zum „Sportler des Jahres“

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Der Fahrdienst steht bereit. Langsam fügen sich die kleinen Mosaiksteinchen zu einem kompletten Bild: Noch drei Tage bleiben den Verantwortlichen der Internationalen Sportkorrespondenz (ISK) bis zur großen Gala im Kurhaus Baden-Baden. Am Sonntagabend werden im festlich geschmückten Bénazetsaal die Sieger der Abstimmung zum „Sportler des Jahres“, zur „Sportlerin des Jahres“ und zur „Mannschaft des Jahres“ bekanntgegeben und gekürt.

Mittlerweile ist der Fahrdienst des Jahresend-Highlights mit 30 Limousinen des exklusiven Auto-Partners Toyota – zugleich auch Partner von IOC und DOSB – ausgestattet. Fahrdienst-Chef Björn Schultheiss übernahm am Donnerstag die Fahrzeuge, die mit drei Transportern im Industriegebiet Baden-Oos ankamen. Dort wurden die mit dem Sportler-des-Jahres-Branding versehenen PKW abgeladen.

Die 30 Fahrerinnen und Fahrer rekrutieren sich „zu 90 Prozent aus Polizisten, aber wir haben auch Bankangestellte, Vertriebler oder Industriemechaniker im Team“, erklärt der 47-jährige Inhaber einer Event-Agentur, und betont: „Sie alle nehmen Urlaub, um von Freitag bis Montag die Gäste der Gala zu fahren.“ Der größte Stress wartet natürlich am Sonntag auf die Shuttle-Crew, wenn Sportler, Trainer, ehemalige Stars und aktuelle Asse aus ganz Europa, Deutschland oder der Umgebung anreisen, irgendwo abgeholt, in die Hotels gebracht und abends dann zum roten Teppich vor dem Kurhaus Baden-Baden chauffiert werden müssen.

Dort erwartet die rund 750 Gäste ein von Sterne-Koch Martin Herrmann kreiertes Menü: Triple Tatar aus Lachs, Thunfisch und Garnele mit Feldsalat und Cranberryvinaigrette zum Auftakt, danach als Hauptgang Rinderfilet „Stroganoff Style“ mit Cognacrahm, Steinpilzen, Maismuffins und Gemüse. Zum Nachtisch gibt es Mascarpone-Birne-Mille-Feuille sowie Nougatparfait an Vanilleschaum. Bon Appetit.

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Vor dem Nikolaus kommt der „Sportler“: Deutschlands Sportler-Familie „brennt“

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Die Bescherung für die Freunde großer sportlicher Events fand in diesem Jahr schon zwei Tage vor dem Nikolaus-Tag statt. Und zwar im ganz mondänen Ambiente: Im Brenners“, einer der Top-Adressen der Baden-Badener Hotel-Welt,  gaben sich am Dienstag Medaillengewinner internationaler Großereignisse, ISK-Chef Klaus Dobbratz, ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann und Nora Waggershauser, Geschäftsführerin Baden-Baden Events zur Vorab-Konferenz der 72, Wahl zu Deutschlands „Sportlern des Jahres“, die Ehre.

Insbesondere für die Gastgeber-Stadt steht die diesjährige Auflage des „Sportlers“ unter einem ganz besonderen Stern. Zum 50. Mal findet nämlich das traditionelle „Familienfest des deutschen Sports“ am 16. Dezember dieses Jahres im beschaulich-stilvollen Ambiente des „Tors zum Schwarzwald“ statt. Kein Wunder also, dass sich die Stadt etwas Besonderes hat einfallen lassen. Eine Art „Walk of fame“, verbunden mit einem  Stern für jeden Sportler und jede Sportlerin des Jahres der vergangenen 50 Jahre,  wird die Arkaden des Kurhauses schmücken. „Schon zwei Tage vorher“, so Waggershauser, könnten die Gäste Baden-Badens dort flanieren und die deutsche Sport-Geschichte Revue passieren lassen.

Genauso prominent wie der prachtvolle barocke  Benazét-Saal des Kurhauses in 12 Tagen war an diesem Tag der Vorab-Pressekonferenz das Podium der Sportlerinnen und Sportler besetzt. Malaika Mihambo, Europameisterin Im Weitsprung, Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong, Christian Ehrhoff, Silbermedaillengewinnerin mit der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft und Andrea Rothfuss, vierfache Silbermedaillen-Gewinnerin der alpinen  Ski-Wettbewerbe bei den Paralympischen Winterspielen, gaben Details aus ihrem Wettbewerbsjahr 2018 preis. Und sie äußerten sich natürlich auch zu ihren Chancen, bei der Gala möglichst gut ab zu schneiden und in den Ergebnislisten der deutschen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten möglichst weit vorn zu liegen.

Andrea Rothfuss kam direkt von der Klassenarbeit ihrer Berufsschule nach Baden-Baden. „Es ist halt alles streng getaktet bei uns Wintersportlern.“ Der Sport begleitet sie mittlerweile seit über 20 Jahren. „Er ist also sehr wichtig für mich, wir Athleten stecken alle viel Arbeit in unsere Wettbewerbe und Titelkämpfe.“ Eine besondere Ehre sei es für sie, bei den Nominierten zu sein. Gerade auch, „weil der paralympische Sport in den vergangenen Jahren nicht so sehr im Fokus stand.“ Dort sei noch etwas „Luft nach oben.“

Etwas weiter hatte es Speerwerferin Christin Hussong, die erst tags zuvor aus dem Trainingslager in  Südafrika kommend, in Frankfurt gelandet war. „Ich habe jetzt zum ersten Mal seit dem Sommer wieder einen Speer in der Hand gehabt. Die Trainingsbedingungen bei wunderbar warmem Wetter waren natürlich phantastisch.“  Die in Saarbrücken studierende Pfälzerin, die nach wie vor von ihrem Vater trainiert wird,  beteuerte aber auch, dass sich in ihrem Alltag nichts geändert habe. „Ich bin nach wie vor die Christin und werde auf der Straße von niemand anderem erkannt.“

Alles ausgerichtet auf Olympia 2020 in Tokio ist nicht nur der Spot bei Christin Hussong, sondern auch bei Malaika Mihambo. Europas Beste im Weitsprung in diesem Jahr ist schon wieder voll im Training für das nächste Jahr. Sie zehrt aber immer noch von der großartigen Stimmung in Berlin bei der EM: „Samstags, als der Weitsprung-Wettbewerb anstand, waren 60.000 Leute im Stadion. Das war grandios. Die haben einen einfach getragen.“  Die Politik-Studentin mit abgeschlossenem Bachelor-Diplom ist nicht nur eine begnadete Leichtathletin, sondern auch eine talentierte Pianisten. „Es tut gut, sich auch kulturell selbst entfalten zu können. Es ist ein super Ausgleich. Man kann wunderbar dabei entspannen.“

Eishockey-Crack Christian Ehrhoff hat nach den Spielen von Südkorea seine aktive Karriere beendet. „Ich habe einfach gemerkt, dass es vom Kopf her reicht. Ich habe 19 Jahre Profi-Eishockey gespielt, lange in Nordamerika. Körperlich wäre es noch ein paar Jahre gegangen. Olympia war noch  einmal ein Ansporn für mich. Aber ich wusste schon vorher, dass danach für mich Schluss sein würde.“ Ein guter Platz am 16. Dezember wäre „für uns noch einmal ein Riesen-Highlight. Ein Eishockey-Mannschaft war noch nie vorn dabei.“ Der einstmals teuerste Verteidiger der Welt bekommt immer noch von seinem einstigen Verein aus Vancouver acht Jahre lang ein Gehalt von rund 900.000 Dollar per anno. „Das ermöglicht mir natürlich einen sehr guten Start ins Unternehmer-Leben.“

Auf opulente Bilder können sich die deutschen Sportfans nach Aussage von ZDF-Mann Thomas Fuhrmann freuen. „Wir setzen wieder auf unser bewährtes Moderatoren-Duo Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne. Wir werden in etwa 90 Minuten wieder viele Emotionen transportieren und auch ein paar unterhaltsame Momente einbauen.“

Seine Vorfreude auf die 72. Veranstaltung „seiner ISK“ konnte auch Klaus Dobbratz nicht verbergen. „Es ist wie immer mit viel Arbeit im Vorfeld verbunden und auch in diesem Jahr werden wieder einige Sportler mit Privatmaschinen in den letzten aus allen Ecken der Welt kommen. Aber umso mehr  freut man sich natürlich auch, wenn die Gäste auf dem Nachhauseweg sagen: „Es war wieder eine tolle Veranstaltung gewesen.“

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