Sportler des Jahres - Artikel nach Datum gefiltert: Dezember 2017

„Das Jahr war einfach Bombe“

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Als die letzten Gäste am frühen Morgen das Kurhaus in Baden-Baden verließen, war es noch grün an der Oos. Ein paar Stunden später erwachte Deutschlands Sportelite bei Schneefall. Der Winter hatte Einzug gehalten im Rheintal und das war auch irgendwie ein Symbol für die Sportlerwahl 2017, die mit Ausnahme bei der Mannschaft des Jahres Athleten oben sah, die auf Schnee ihre Erfolge feierten. Laura Dahlmeier, die Ausnahme-Biathletin, kam im modisch feschen Dirndl und kunstvoll arrangiertem Haar auf die Bühne, obwohl die 24-Jährige noch ein paar Stunden vorher in den französischen Alpen in Le-Grand-Bornand erfolgreiche Tage mit Rang drei im Massenstart am Ende abgeschlossen hatte. Dann ab im Flieger nach Baden-Baden mit der Erkenntnis im Gepäck. „Wenn es läuft, dann läuft‘s“. Wohl wahr, sechs Starts bei der Biathlon-WM Anfang des Jahres in Hochfilzen, sechs Medaillen, davon fünf Goldene. So erklomm die Frau, die auch mal in den Anden auf 6000 Meter hohe Berge steigt, den Gipfel der Sportlerwahl. Und das getreu ihrem Motto: Sorge dich nicht, lebe, oder wie man bei ihr zu Hause in Oberbayern im O-Ton-Süd sagt. „Scheiß di nix, dann fehlt dir nix.“
So ist es, der Biathlon-Star kam bei der Wahl von 3000 Sportjournalisten vor Turn-Weltmeisterin Pauline Schäfer und Isabell Werth, der Grand Dame im Dressursport, ins Ziel und attestierte am Festabend, „schwere Beine und Freude auf Weihnachten.“ Die Müdigkeit wich aber in der Wohlfühl-Atmosphäre bei der Gala rasch. „Es ist eine große Ehre für mich, hier oben zu stehen“, sagte sie – und die goldene Statue in ihrer Hand war vielleicht auch schon ein Zeichen für die Olympischen Spiele im Februar in Südkorea.
Da will auch Johannes Rydzek hin, der Sportler des Jahres 2017. Der Nordische Kombinierer mit dem breiten Lachen und der modischen Fliege zum dezent schwarzen Jackett strahlte so entspannt, wie es  ihm nach seinen vielen Siegen vor Erschöpfung meist erst nach ein paar Minuten gelang. Im finnischen Lahti konnte er das bei der WM aber gleich viermal. Zwei Einzeltitel, zwei Mannschafterfolge, das hat vor ihm noch keiner geschafft und so war sein Wahlerfolg vor Ironman-Sieger Patrick Lange und Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter konsequent. Stramm auf Linie ist auch der Super-Kombinierer Rydzek, der schon einmal die Heini-Klopfer-Schanze in Oberstdorf gebremst von einem Gummiseil nach oben gerannt ist. Man gönnt sich ja sonst nichts. „Jetzt ist aber erst einmal Weihnachten mit der Familie, dann geht es weiter Richtung Olympia“, sagte der 26jährige Allgäuer, der „dankbar“ war gewonnen zu haben, angesichts der starken Konkurrenz.
Ein wenig Pause haben noch Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, die nach 2016 zum zweiten Mal nacheinander Mannschaft des Jahres wurden, was vor ihnen noch kein Team in der langen Geschichte der Journalistenwahl geschafft hat. Nach Olympiagold 2016 in Rio gab es 2017 in Wien einen umkämpften Final-Showdown bei der WM mit den beiden deutschen Beachgirls vorne. Ein harter Sport, der auch Tribut fordert. Kira Walkenhorst trug Krücken zum roten Kleid. Hüft-Op vor zehn Tagen, der achte Eingriff in ihrer  Karriere. „Ich weiß ja inzwischen, wie sich das anfühlt“, sagte die 27Jährige lachend – „und auch, dass es danach wieder weitergeht.“ Die Damen vom Strand haben jedenfalls noch nicht genug auch nicht vom Feiern in Baden-Baden. „Das Jahr war einfach Bombe“, sagte Laura Ludwig.
Und konnte danach unbeschwert feiern auf einer Gala, bei der es nichts zum Hadern gab. Es ging schon auf zwei Uhr am frühen Montagmorgen zu, als eine immer noch stattlich Zahl der etwa 750 Gäste im Badener-Badener Kurhaus am Feiern war. Gut sieben Stunden vorher hatte sich die heimische Sportelite mit edlem Essen und 1000 Gesprächen auf das Familienfest des deutschen Sports eingestimmt. Es gab es Tataki von Thunfischwürfel, Kalbsfilet und Pistazienschokolade gefüllt mit Frischkäsemousse und Hagebutte, später im Foyer Fingerfood vom Band, feine Weine, Bier oder lieber Espresso. Die Wahl zum Sportler des Jahres ist nun 71 Jahre alt, aber trotz des vornehmen Ambientes immer noch jung.
Die Gala lebt also und frisch verletzt hat sich am Ende auch keiner, obwohl man zu vorgerückter Stunde höllisch aufpassen musste, um nicht über die überall achtlos drapierten Stöckelschuhe zu stolpern, die so manche Athletin dann doch ausgezogen hatte, bevor sie das Tanzbein schwang. Im kommenden Jahr wird das „Wohlfühl-Fest des Deutschen Sport“ (Veranstalter Klaus Dobbratz)  zum 50. Mal in Baden-Baden über die Bühne des Kurhauses gehen. Ob es dann im Bénazet-Saal wieder nach Winter aussieht, könnte sich in einigen Wochen bei den Spielen in Pyeongchang zeigen. Gefeiert wird aber erneut an der Oos und das dann zum 72. Mal und zum 50. Mal in Baden-Baden.


 

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Grandioser Abschluss…

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 …eines facettenreichen Jahres

1.300 Juroren, 700 geladene Gäste, vier Siegerinnen und Sieger in drei Kategorien, und ein von vielen Emotionen getragenes Publikum. Die 71. Auflage der Proklamation und Ehrung von Deutschlands „Sportlern des Jahres“ ist Geschichte.

Biathletin Laura Dahlmeier, der nordische Kombinierer Johannes Rydzek sowie das Beachvolleyball-Duo Laura Ludwig und Kira Walkenhorst haben 2017 das Rennen um die Gunst der deutschen Sportjournalistinnen und Sportjournalisten gemacht. Der Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport ging in diesem Jahr an die Leichtathletin Gesa Felicitas Krause. Die zum ersten Mal vergebene Auszeichnung „Newcomer des Jahres“, gestiftet von „Die Sieger-Chance“, einer Zusatzlotterie der Glücksspirale, wurde der Skeleton- Weltmeisterin Jacqueline Lölling überreicht.

Zum 20. Mal in Folge war das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in diesem Jahr der Medienpartner der Internationalen Sportkorrespondenz (ISK), die die längst zum „Familienfest des deutschen Sports“ gewordene Gala seit dem Jahr 1946 ununterbrochen ausrichtet. Zum 49. Mal fand die Veranstaltung n Baden-Baden, dem „Tor zum Schwarzwald“, statt. Hier steht im nächsten Jahr also das nächste Jubiläum an.

Das Jahr 2017 war geprägt von vielen herausragenden, sportlichen Leistungen, von persönlichen Hochs und Tiefschlägen, von ganz besonderen, berührenden Geschichten aus der facettenreichen Welt des Sports. Knapp sechs Wochen vor dem Beginn der olympischen Spiele im südkoreanischen Pyeongchang war „der Sportler“ in diesem Jahr „Rausschmeißer 2017“ und „Türöffner 2018“ zugleich.

Freuen wir uns also schon heute auf Auflage Nummer 72 im nächsten Jahr. Erneut mit vielen Gesprächen, Wiedersehen und der „legendären langen Nacht im Schatten des Bénazetsaals…“

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Premiere beim Sportler des Jahres

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„Newcomer des Jahres“ Jacqueline Lölling

Premieren-Jahr für Jacqueline Lölling: Erstmals gewann die 22-jährige Skeletoni im Januar ein Weltcup-Rennen und wurde Europameisterin, im Februar wurde sie jüngste Weltmeisterin aller Zeiten und im Dezember erhielt sie im Rahmen der Gala „Sportler des Jahres“ im Kurhaus Baden-Baden die zum ersten Mal vergebene Auszeichnung „Newcomer des Jahres“, gestiftet von „Die Sieger-Chance“, einer Zusatzlotterie der GlücksSpirale.

„Das ist der Wahnsinn“, lautete ihr Kommentar auf der Bühne des Bénazetsaales, ich bin restlos überrascht.“ Die Athletin der RSG Hochsauerland freute sich auch über das Preisgeld – jeweils 8.000 Euro für sie selbst und ihren Verein. „Das ist für meine Sportart, die nicht auf Rosen gebettet ist, eine ungewöhnlich gute Unterstützung!“

Die beiden Schecks erhielt die „Newcomerin 2017“ aus der Hand von Friederike Sturm, der Präsidentin von LOTTO Bayern und Federführerin der GlücksSpirale im Deutschen Lotto- und Totoblock: „Jung, schnell und erfolgreich – ich freue mich, dass es mit Jacqueline Lölling eine Athletin gibt, die diese drei Attribute verkörpert und deshalb unseren Preis für ihre Leistungen im Jahr 2017 verdient hat."

Nach dem Finale der Skeleton-WM im Februar in Königssee hatte Jacqueline Lölling entgeistert und ungläubig reagiert, als sie erfuhr, dass sie als jüngste Weltmeisterin in die Skeleton-Annalen eingegangen sei. „Was, wirklich die jüngste? Das ist ja total cool!“, stammelte sie. Als amtierende Europameisterin wollte sie bei der Heim-WM zwar eine Medaille holen, dass es aber Gold und der Titel werden würde, kam für sie völlig unerwartet. Und dann noch mit dem Superlativ „jüngste Weltmeisterin ever“ – das war emotional fast zu viel für die Angestellte der Sportfördergruppe bei der Bundespolizei. Zwei Tage vor der Gala in Baden-Baden gewann Jacqueline Lölling als Titelverteidigerin bei der Europameisterschaft in Innsbruck-Igls die Silbermedaille.

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Pre-Party: Sportliches Stelldichein im Nobel-Hotel

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Rund 50 Sportler samt Begleitung sind der Einladung der ISK-Agentur zur traditionellen Pre-Party am Vorabend der Gala „Sportler des Jahres“ gefolgt. Erstmals fand die Einstimmung auf das Familienfest des Sports im neu errichteten Nobel-Hotel ROOMERS statt. „Wir wollten dieses Jahr ein bisschen Bambi-Feeling statt dem üblichen Vorabend-Programm“, erklärte Deborah Dobbratz im stilvoll eingedeckten Saal „Grand Room“. Die Tochter von ISK-Chef Klaus Dobbratz versprach den versammelten Athleten, darunter Niko Kappel, Johannes Vetter und Peter Joppich, im Hinblick auf die bevorstehende Gala „einen schönen Abend mit vielen Überraschungen“, ehe sie das reichhaltige Sportler-Buffet eröffnete. Veranstalter Klaus Dobbratz machte dem Publikum das Vorabend-Dinner mit „55 Goldmedaillen-Gewinner von Welt- und Europameisterschaften unter den geladenen Gästen“ der 71. Auflage schmackhaft. Kugelstoßer Niko Kappel gab den Ball gerne an den Veranstalter zurück. „Als Schwabe komme ich immer wieder gerne, denn hier ist alles umsonst“, sorgte der Paralympics-Sieger von Rio de Janeiro 2016 für den ersten Lacher des launigen Abends. Der sächsische Speerwerfer Johannes Vetter darf sich nach seinem Gewinn bei der diesjährigen Leichtathletik-WM Hoffnung auf eine Platzierung in Baden-Baden machen. „Für mich wäre es natürlich toll, wenn es mit dem Sportler des Jahres klappen würde“, gestand Vetter im zwanglosen Rahmen. „Ganz oben“ auf der Bühne des Bénazet-Saals im Kurhaus sieht sich der Schützling von Trainer Boris Obergföll dennoch nicht: „Die Konkurrenz ist riesengroß.“

Ehemalige Athleten wie Peter Joppich und Marika Kilius gaben sich ebenfalls die Ehre beim sportlichen Stelldichein. Der vierfache Einzel-Weltmeister im Florettfechten war zusammen mit seiner Frau Ina sowie dem 18 Monate alten Töchterchen Nova zur Pre-Party angereist, das mit seiner aufgeweckten Art für reichlich Stimmung im Saal sorgte. Kilius, ihres Zeichens Paarlauf-Weltmeisterin auf dem Eis, hatte ihre 14-jährige Enkelin Lilly an der Seite. „Für Baden-Baden lasse ich jeden anderen Termin sausen“, ließ Kilius verlauten, die dafür gar eine Einladung zu den Deutschen Eislaufmeisterschaften ausschlug. Die Sportlerin des Jahres 1959 ergänzte: „Das Kurhaus im vorweihnachtlichen Glanz will ich mir nicht entgehen lassen.“  

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Live-Stream: Schaulaufen auf dem Roten Teppich

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Nicht nur prominente Sportler, sondern auch zahlreiche Journalisten, Fotografen, Radioreporter und Fernseh-Leute geben sich am dritten Advent im Kurhaus Baden-Baden ein Stelldichein. Über 100 Medienschaffende sind für das Event akkreditiert, allein rund 25 Fotografen stehen am Roten Teppich, um das Defilée der Promis im Bild festzuhalten.

Die Liste der Schreibenden reicht von den Tageszeitungen der Region (Badisches Tagblatt, Badische Neueste Nachrichten) über die bundesweiten Zeitungen (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Welt, Süddeutsche, BILD) bis hin zu den Magazinen Der Spiegel, Sport Bild und Bunte. Auch Agenturen wie die Deutsche Presse-Agentur und der Sportinformationsdienst sind vor Ort. Mit dem Mikro auf Stimmenfang gehen die Radioreporter des Südwestrundfunks, des Hessischen, des Norddeutschen und des Saarländischen Rundfunks, von Radio Regenbogen über Hitradio Ohr bis zum Rheinland-Pfalz-Radio. Außer dem Medienpartner ZDF, der die Gala um 22 Uhr überträgt, sind „Bewegt-Bild-Übermittler“ von ARD, SWR, HR, SR, Deutsche Welle, RTL, SID TV, ntv und Sky angemeldet.

Ebenfalls angekündigt haben sich Christian Klaue, der Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für die deutschsprachigen Länder, die Ressortleiterin Medien- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), Ulrike Spitz, und der Mediendirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Peter Schmitt.

Erstmals wird das Schaulaufen auf dem Roten Teppich inklusive Kommentierung im Live-Stream zu sehen sein: Unter https://www.facebook.com/sportlerdesjahres2017 überträgt der Badener Andreas Kazdepka mit seinem Kamerateam das prominente Treiben am Sonntag ab 17.30 Uhr in Echtzeit. „Keiner ist so schnell wie wir“, sagt Kazdepka über die Streaming-Technik. Damit alles reibungslos funktioniert, hat er einen eigenen festen Internetanschluss im Kurhaus verlegt. „Somit werden die Sportler in Abendgarderobe für jedermann zugänglich, ohne dass die Leute nach Baden-Baden fahren müssen“, verspricht der erfahrene Filmemacher. Unterstützt wird Kazdepka von Timon Saatmann, der zusammen mit einem Sport-Redakteur das Geschehen moderieren wird. Vier Stunden später sind die beiden Kamerateams erneut auf Sendung: Ab 23.15 Uhr wird die exklusive Pressekonferenz unter https://www.facebook.com/sportlerdesjahres2017 live gestreamt.  

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Noch ein Tag bis zum „Sportler des Jahres“

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„Es trifft die Richtigen“

Noch einmal schlafen, dann ist es soweit: Die 71. Auflage der Gala „Sportler des Jahres“ steht vor der Tür. Doch wie wird die Abend-Veranstaltung in der Bevölkerung wahrgenommen? Wir haben uns vor der „Haustür“, also auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Kurhaus Baden-Baden, umgehört.

Die Rentnerin Gertraud Courtniy hat zwar eine weitere Anreise aus Ulm hinter sich, jedoch schon vom „Familienfest des deutschen Sports“ gehört: „Das ist doch immer im Dezember mit berühmten Sportlern, oder?“ Dass sie am 17. Dezember in der Kurstadt weilt, hat allerdings einen anderen Grund: „Ich mache mir ein schönes Wochenende mit meiner Freundin Ingrid.“ Im Gegensatz zu Ingrid Bernath hat Courtniy früher in Baden-Baden gelebt: „Wenn ich noch dauerhaft hier wäre, würde ich mir das mal aus der Nähe ansehen.“ Besonders die Skifahrer auf dem Roten Teppich interessieren die Rentnerin aus Ulm.

Weniger Wintersport, mehr das runde Leder hat es Jonathan Steinmann angetan. „Wenn Fußballspieler in der engeren Wahl wären, wäre ich dabei“, erklärt der 24-jährige Franzose, der für seinen Beruf in Baden-Baden aus dem Elsass pendelt. Noch besser informiert ist Marion Wanere: „Ich hab‘ das schon mal im Fernsehen gesehen.“ Die Münchnerin, die ihren Enkel Maximilian im Kinderwagen über den Christkindelsmarkt schiebt, erinnert sich besonders an die „Auszeichnung von einzelnen Sportlern und Gruppen“, und findet:. „Ich hatte das Gefühl, es trifft die Richtigen.“

Eine ganz besondere Erinnerung hat Daniel Rehfeld an den „Sportler des Jahres“ 1992. „Ich habe damals auf der Bühne musikalisch mitgewirkt“, berichtet der Berufsmusiker aus Stuttgart. „Eine tolle Erfahrung mit Anfang 20“ sei es für ihn gewesen, erzählt der Violinist. Die Proben beschreibt er als „professionell und beeindruckend“. Für die Verleihung in diesem Jahr drückt der Formel-1-Fan Sebastian Vettel die Daumen: „Er ist ein sehr guter Fahrer, hat trotz Rückschlägen weitergekämpft und immer Vollgas gegeben.“ Bei den Frauen kann er sich Laura Dahlmeier als Siegerin auf der Bühne des Bénazetsaals vorstellen: „Biathlon ist total im Trend und eine komplexe Sportart.“ Als „Mannschaft des Jahres“ schlägt Rehfeld den Vierer-Bob der Männer vor. Und noch eine Anregung hat der Musiker mit den langen Haaren: „Ich fände es schön, wenn Sportler wie ein Felix Neureuther als Charakterkopf ausgezeichnet würden.“

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Mit dem „Zweiten“ sieht man alles

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Noch zwei Tage bis zum „Sportler des Jahres“

Großes Aufgebot für eine großartige Veranstaltung: Das Zweite Deutsche Fernsehen, seit 20 Jahren Medienpartner der Internationalen Sport-Korrespondenz (ISK) und deren Tradition-Event „Sportler des Jahres“, ist mit mehr als 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Baden-Baden und im Kurhaus vor Ort. Zum Teil sind die „Mainzelmännchen“ bereits seit dem zweiten Advent im Städtchen an der Oos im Einsatz.

Angeführt von Peter Leissl, dem verantwortlichen Redakteur, Produktionschef Roy Ebner und Regisseur Stefan Kanzler-Thombansen, sorgt die vielköpfige TV-Crew mit elf Kameras und viel Technik dafür, dass am „Tag X“, dem Sonntag vor Weihnachten, alles reibungslos über die Bühne des Bénazetsaales geht. Bereits zum elften Mal wird das „Familienfest des deutschen Sports“ von Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne moderiert. Das ZDF überträgt die Gala von 22.00 bis 23.30 Uhr, zwischen 19.00 und 19.10 Uhr erfolgt eine „Live-Schalte“ in die „heute“-Sendung.  

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Endspurt

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Noch drei Tage bis zum „Sportler des Jahres“

Die Spannung steigt, ebenso die Vorfreude – nur noch drei Tage bleiben den Verantwortlichen der Internationalen Sportkorrespondenz (ISK) bis zur großen Gala im Kurhaus Baden-Baden. Am Sonntagabend werden im festlich geschmückten Bénazetsaal die Sieger der Abstimmung zum „Sportler des Jahres“, zur „Sportlerin des Jahres“ und zur „Mannschaft des Jahres“ bekanntgegeben und gekürt.

Trotz aller Hektik ist ISK-Chef Klaus Dobbratz „sanft entspannt“. Zumindest die Wettervorhersagen für Sonntag passen. Im Städtchen an der Oos und der Region wird allenfalls leichter Schneefall prognostiziert, „so dass wir mit den Flügen und den Shuttle-Fahrzeugen für unsere Sportler keine Probleme bekommen sollten“, so die Hoffnung. Das war schon anders – vor einigen Jahren machte „General Winter“ den gesamten Orga-Team schwer zu schaffen.

Diesmal sind bei der ISK und ihrem langjährigen Medienpartner ZDF alle Beteiligten zuversichtlich, dass bis zur Gala – sie wird am Sonntag von 22.00 Uhr bis 23.30 Uhr im Zweiten Deutschen Fernsehen übertragen – alle eingeladenen Sportlerinnen und Sportler in Baden-Baden sein werden. Wer schon früher da ist, kann einen Spaziergang über den heimeligen, stimmungsvollen Weihnachtsmarkt vor dem Kurhaus machen oder bereits am Samstagabend die „Come-together-Party“ genießen.

Die Absperrgitter für die Vorfahrt der Prominenten stehen bereit, die Übertragungs-Trucks des ZDF sind in Position gebracht. Das Gala-Dinner beim „Familienfest des deutschen Sports“, kreiert von Sterne-Koch Martin Herrmann, wartet kurz vor Olympia mit südkoreanischem Touch auf. Ein Blick auf die Speisekarte verrät: Als Vorspeise wird Tataki von Thunfischwürfeln mit koreanischem Glasnudelsalat gereicht, der Hauptgang besteht aus Kalbsfilet auf Kartoffelragout von lila Kartoffeln und Rosarokartoffeln und zum Dessert kredenzt Maître Herrmann Pistazienschokolade gefüllt mit Frischkäsemousse und Hagebutte. Bon Appétit für 750 Gäste: Sportler, Mediebnschaffebnde, Vertreter der Wirtschaft.

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Pressekonferenz vor dem „Sportler“

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Baden-Baden als Wohlfühl-Oase

Der Countdown läuft, und alle Beteiligten fiebern dem drittletzten Sonntag des Jahres entgegen:  Mehr als 700 geladene Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft werden am Abend des 17. Dezember wieder das „Familienfest des Sports“ im festlich illuminierten Kurhaus von Baden-Baden genießen. Zum 71. Mal wird die „Internationale Sportkorrespondenz“ (ISK)  Deutschlands Sportlerin, Sportler und die Mannschaft des Jahres bekanntgeben sowie anschließend im festlichen Rahmen mit allen Beteiligten feiern.
Wie bereits in den vergangenen  Jahren wird das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) als erprobter Medienpartner die aufgezeichnete Sendung ab 22 Uhr ausstrahlen.  In einer Pressekonferenz zehn Tage vor der Abend-Gala äußerten sich Athletinnen und Athleten, aber auch ISK-Chef Klaus Dobbratz sowie der neue ZDF-Sportchef ,Thomas Fuhrmann, und blickten ein wenig in die „große Glaskugel.“ Obwohl das Jahr 2017 zwischen den olympischen Großereignissen ein sogenanntes Zwischenjahr ist, sei es doch von vielen zahlreichen internationalen Top-Ereignissen, aber auch großartigen Resultaten gekennzeichnet gewesen, betonte Dobbratz.
Wie in jedem Jahr hätten er und sein Team den Anspruch und den Willen, diese Gala erneut zu einer „Wohlfühl-Oase“ für die deutschen Spitzensportler/innen zu machen. „Ihr habt Unglaubliches geleistet und sollt Euch bei uns einmal zurück lehnen dürfen“, versprach Dobbratz Schützen, Kanuten, Schwimmern, Leichtathleten, Biathleten und der gesamten großen Sportfamilie.
Der neue ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann, der das bewährte „Mainzelmännchen-Duo“ Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne für den 17. Dezember als „sportliche Fremdenführer auf der Mattscheibe“ annoncierte, wird in diesem Jahr seine Premiere in der neuen Funktion erleben. „Ich freue mich sehr, neben den vielen deutschen Sportgrößen hier sitzen zu dürfen.“ Das ZDF, das in diesem Jahr zum 20. Mal die Sportler-Gala überträgt, werde auch weiterhin seinem öffentlichen Auftrag mit einer großen Angebots-Vielfalt nachkommen. Den Sportler des Jahres bezeichnete er als „gut funktionierende Veranstaltung, an dessen Grundkonzept man lediglich mit ein paar kleinen Neuigkeiten feilen werde. „Es ist gut, dass der Sport, die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunt stehen und wir keine Show daraus machen wollen“, versprach Fuhrmann.
Im Blickpunkt standen bei diesem „Preview“ vor allem die Sportlerinnen und Sportler:  Aline Focken, Vize-Weltmeisterin in der Klasse bis 69 Kilogramm, ließ schon einmal durchblicken, „dass ich nur zum Ringen gekommen bin, weil ich beim Turnen als Kind zu wild war.“ Die Krefelderin hat im Schwarzwald vor kurzem einen Job als Gesundheitsmanagerin erhalten und lebt jetzt in Triberg, „wo ich mich sauwohl fühle.“
Speerwurf-Ass Johannes Vetter gab einen kleinen Einblick in die Welt seiner unglaublichen Leistungssteigerungen in diesem Jahr. Der Weltmeister von London,  seit 2014 ein Schützling von Trainer Boris Obergföll,  erläuterte, dass „ich meine Technik nur ein wenig umgestellt habe, was der Laie am Bildschirm eigentlich gar nicht erkennen kann. Aber umso mehr freuen sich Boris und ich über das Ergebnis.“  Das hatte zur Folge, „dass ich mir gestern in Baden-Baden einen neuen Anzug für den Sportler des Jahres abholen musste, weil der vorige zu klein geworden war. Da ist dann der eine oder andere Muskel dazu gekommen.“

Martin Sauer, Steuermann und damit  „Sprachrohr“ des in diesem Jahr unbesiegten Deutschland-Achters war mit dem Zug und mit schwarz-gelbem BVB-Schal im Gepäck angereist. Seine Meriten  liegen mehr  auf dem Wasser als auf dem grünen Rasen der Bundesliga-Stadien. „Wir kicken zwar bei uns am Stützpunkt auch ab und zu im Training ein bisschen zur Entspannung. Aber die Jungs vom BVB sind uns doch etwas voraus“, sagte er scherzhaft. Nach teaminternen Problemen im Vorjahr habe man 2017 mit neuem Personal, neuem Trainer  und neuen Strukturen letztendlich zu neuen Erfolgen gefunden.“ Die Stimmung in Baden-Baden kennt das Mitglied des DRV-Flaggschiffs  aus eigener Erfahrung. „Es war uns in jedem Jahr Freude und Ehre zugleich. Ein toller Jahres-Abschluss.“
Als Gewinner eines „historischen WM-Golds“ nahm Frank Stäbler auf dem Podium Patz. Der Schwabe, der in Paris den Titel in Griechisch-Römisch errungen und damit nach 2005 als erster Deutscher in zwei Gewichtsklassen (bis 66 und 71 Kilogramm) Ringer-Weltmeister geworden war, berichtete unter anderem von den Entbehrungen, die er hatte bringen müssen, um fünf Kilo „abzukochen.“  Seinen Ausflug in das Fernsehformat „Promi Big Brother“ in diesem Jahr bezeichnete er „als Riesenchance, ein Millionenpublikum zu erreichen und Fans für mich und das Ringen als Randsport zu generieren.“ Dennoch stimme es ihn traurig, dass er inzwischen mehr als „Promi Big Brother“ denn als Doppel-Weltmeister im Ringen öffentlich wahrgenommen werde.
Als „ganz besonderes Highlight, auf das wir sehr stolz sind, und bei der wir zeigen können, was Baden-Baden kurz vor Weihnachten ausmacht“, bezeichnete Nora Waggershauser, die Geschäftsführerin von „Baden-Baden Events“ die Gala. „Viele in der Stadt fiebern einfach mit dieser wunderbaren Veranstaltung mit.“
Über 60 Tageszeitungs-Vollredaktionen werden für den 17. Dezember ihre Pressevertreter entsenden. „In Zeiten, in denen immer mehr Redaktionen zusammen gelegt werden, ist das ein Ergebnis, auf das wir stolz sind“, resümierte Klaus Dobbratz und sah die Veranstaltung, die sein Vater Kurt vor mehr als 70 Jahren ins Leben gerufen hatte als Dreh- und Angelpunkt für Sport, Medien und Wirtschaft zum Abschluss des Jahres.

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