Noch drei Tage bis zum „Sportler des Jahres“

Baden-Baden seit 1998 „Heimat“ der Sportlerwahlen: Der Countdown läuft: Nur noch drei Tage, dann steigt im Kurhaus Baden-Baden die Gala mit der Proklamation zum „Sportler des Jahres“, zur „Sportlerin des Jahres“ und zur „Mannschaft des Jahres“. Im festlich geschmückten Bénazetsaal werden am Sonntagabend die Sieger der Abstimmung des Verbands der Deutschen Sportjournalisten (VDS) bekanntgegeben und gekürt.

An diesem vierten Advent ist Baden-Baden – seit dem 24. Juli 2021 übrigens UNESCO Welterbe – zum 53. Mal Schauplatz des „Familienfestes des deutschen Sports“. Erstmals war die Internationale Sportkorrespondenz (ISK) – seit 1947 Veranstalter der jährlichen Wahl – zwischen 1960 und 1977 zu Gast an der Oos, nachdem zuvor in Ludwigsburg (1955), Stuttgart (1956, Köln (1957), Dortmund (1958) und Hannover (1959) gefeiert worden war.

1978 wechselte „der Sportler“ für drei Jahre nach Sindelfingen (1978-1980), danach folgten Berlin (1981-1983) und München (1984) als Treffpunkte der nationalen Sport-Koryphäen. Von 1985 bis 1995 kehrte die beliebte Veranstaltung zum Jahresende zum zweiten Mal unter den Hausberg „Merkur“ der Bäderstadt zurück. Nach dem letzten Intermezzo (Ludwigsburg, 1996 und 1997) ist Baden-Baden seit 1998 endgültig die „Heimat“ der Sportler-Wahlen.

Bereits zum 15. Mal moderieren Katrin Müller-Hohenstein und Rudi Cerne die ZDF-Sendung, so oft war kein anderes Duo und kein Einzel-Conférencier im Einsatz. Auf Platz 2 rangieren Kristin Otto und der am 27. August dieses Jahr verstorbene ehemalige ZDF-Sport-Chef Wolf-Dieter Poschmann. Er moderierte von 1998 bis 2000 alleine die Sendung. Davor war 1997 Gerhard Delling der Mann am Mikrofon, der ein Jahr zuvor, als die Fernsehübertragungen der Sportlerwahl begannen, noch zusammen mit Carmen Nebel durch die Sendung geführt hatte.

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