Isabell Sawade und Gordon Herbert sind „DOSB Trainer*in des Jahres“

Isabell Sawade (Teamchefin Rhythmische Sportgymnastik) und Gordon Herbert (Bundestrainer Basketball Männer) sind vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als Trainer*in des Jahres 2023 ausgezeichnet worden.
Im Rahmen der Gala „Sportler des Jahres“ am Sonntag (17. Dezember) in Baden-Baden erhielten die beiden die Preise als Anerkennung ihres herausragenden Engagements für ihre Athlet*innen und ihre jeweiligen Sportarten.
„2023 war ein Jahr, das in die Geschichte des Deutschen Basketballs eingehen wird, nicht zuletzt wegen der herausragenden Leistung, die Gordon Herbert und sein Team bei der Basketball-Weltmeisterschaft gezeigt haben“, sagte Klaus Perwas, Co-Trainer der Deutschen Basketballnationalmannschaft der Herren in seiner Laudatio auf den Cheftrainer Gordon Herbert. Herbert schaffe es immer wieder aus Individualisten ein Team zu formen, in das jeder seine Stärken einbringe.
Der Kanadier Gordon Herbert ist seit 2021 Trainer der Basketball-Nationalmannschaft der Männer, mit der er bei der EM 2022 Bronze gewann und in diesem Jahr sensationell den Weltmeistertitel nach Deutschland holte.
„Diese Anerkennung in diesem großen Land mit so vielen großartigen Trainern in allen Bereichen ist eine Ehre und zugleich erfüllt sie mich mit Demut. Die Auszeichnung ist ein Spiegelbild unserer engagierten Spieler, unserer hervorragenden Mitarbeiter und unserer tollen Betreuer. Ich hatte das große Glück, mit so vielen herausragenden Menschen zusammenzuarbeiten. Ich danke Ihnen!“, sagte Herbert bei der Preisverleihung.
Isabell Sawade ist nicht nur Teamchefin des Nationalteams der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) sondern auch lizensierte Kampfrichterin des Weltturnverbandes FIG. Das deutsche Team gewann bei der Weltmeisterschaft in diesem Jahr fünf Goldmedaillen im Einzel durch Darja Varfolomeev und Silber mit der Mannschaft. „Isabell Sawade schaffte es, in sehr schwierigen Zeiten, als die RSG mit wenigen finanziellen Mitteln versuchen musste, den Anschluss an die Weltspitze zu schaffen, mit hoher Motivation, Beharrlichkeit und Weitsicht Jahr für Jahr und in kleinen Schritten ein Team an Trainerinnen und Athletinnen am Stützpunkt in Fellbach-Schmiden zusammenzuschweißen“, sagte Ulla Koch, Vizepräsidentin des Deutschen Turnerbundes (DTB) in ihrer Laudatio.
„Ich freue mich sehr über diesen tollen Preis, der Anerkennung für die jahrelange Arbeit unseres Teams in der Rhythmischen Sportgymnastik ist. Stellvertretend für das gesamte Team nehme ich ihn gerne entgegen“, sagte Isabell Sawade.
DOSB-Vizepräsidentin Miriam Welte, die Vorsitzende der Jury des „Trainer*in des Jahres“-Preises sagte: „Mit der Auszeichnung „Trainer*in des Jahres“ bringen wir Trainerinnen und Trainern die Wertschätzung entgegen, die sie verdienen. Denn ohne Trainer und Trainerinnen gibt es keine derartige sportliche Erfolge wie in diesem Jahr zu feiern. Sie sind Vorbilder und leisten einen wichtigen Beitrag nicht nur zur sportlichen, sondern auch zur persönlichen Entwicklung ihrer 2 Sportlerinnen und Sportler. Dies haben Isabell Sawade und Gordon Herbert eindrucksvoll bewiesen.“

Die Jury
Vorsitzende der Jury ist Miriam Welte, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Bahnrad und Vizepräsidentin im DOSB. Außerdem gehörten ihr an: Oliver Stegemann, DOSB-Vizepräsident, Ulla Koch, Vizepräsidentin Olympischer Spitzensport DTuB, Barbara Rittner, Bundestrainerin Tennis, Hermann Weinbuch, Bundestrainer Nordische Kombination, Christian Ehrhoff (Eishockey), Tobias Preuß (Mitglied der Athletenkommission des DOSB), Karin Orgeldinger, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Olaf Tabor, DOSB-Vorstand Leistungssport.


Die bisherigen Preisträger*innen
2022: Yulia Raskina (Rhythmische Sportgymnastik) und René Spies (Bob)
2021: Sabine Tschäge (Rudern) und Jörg Rosskopf (Tischtennis)
2020: Bernd Berkhahn (Schwimmen)
2019: Andreas Bauer (Skispringen)
2018: Detlef Uibel (Bahnrad)
2017: Jürgen Wagner (Beachvolleyball)
2016: Reiner Kießler (Kanu)
2015: Justus Wolf (Para-Ski alpin)
2014: Norbert Loch (Rodeln)
2013: Silvia Neid (Fußball) und Hermann Weinbuch (Nordische Kombination)
2012: Ralf Holtmeyer (Rudern) und Hans Melzer (Reiten, Vielseitigkeit)
2011: Markus Weise (Hockey)
2010: Uwe Müßiggang (Biathlon)
2009: Kim Raisner (Moderner Fünfkampf)
2008: Rolf-Dieter Amend (Kanu)
2007: Heiner Brand (Handball)
2006: Raimund Bethge (Bob)

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