Gewinner des Sparkassenpreises 2018

Chapeau Kristina Vogel. „Die Gala zum Sportler des Jahres ist immer ein so schöner Ausklang des Jahres. Für mich war es dieses Jahr sehr emotional! Ich wurde von der Sparkasse als Vorbild geehrt...
WOW & Danke für diese Auszeichnung! “, schickt Kristina Vogel mit einer kleinen, feinen Fotogalerie hinaus in die vernetzte Welt. Am Sonntag wurde die 28-Jährige mit dem Sparkassen-Sonderpreis, der traditionell im Rahmen des „Sportler des Jahres“ übergeben wird, geehrt.

Im März hatte die Ausnahmesportlerin mit ihrem elften Weltmeistertitel als weltbeste aktive Bahnsprinterin Sportgeschichte geschrieben. Im Juni stoppte ein schwerer Trainingsunfall die energiegeladene Athletin jäh. Seitdem ist sie an den Rollstuhl gebunden , aber nicht ausgebremst aus dem Leben. Im Gegenteil: Sie beeindruckt die Welt weiterhin mit ihrer Einstellung: „Ich bin hingefallen, ich kann auch wieder aufstehen!“


„Kristina Vogel verfolgt ihre Ziele mit unglaublicher Leidenschaft und Willenskraft und motiviert dabei sich und junge Athleten zu Höchstleistungen“, erklärte Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, der die Trophäe vor 720 geladenen Gäste überreichte. „Die Art und Weise, mit der Kristina Vogel die große Herausforderung der Querschnittslähmung annimmt, inspiriert nicht nur ihr Umfeld. Diese Eigenschaften sowie ihre positive Lebenseinstellung machen Kristina Vogel zu einem großen Vorbild für junge Athleten und die Gesellschaft.“

Der Preis ist mit einem Förderbetrag von 40.000 Euro dotiert. Davon werden 20.000 Euro an den Sportnachwuchs fließen. Wohin, bestimmt Preisträgerin Vogel, die als auf vier Jahre gewählte Aktivensprecherin auch weiterhin in der internationalen Radsport-Szene präsent ist.

Bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ musste Kristina Vogel nur ganz knapp Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber den Vortritt lassen. Gerade 28 Punkte trennten Platz eins und zwei beim Votum der deutschen Sportjournalisten.

Sie genoss den „Sportler“. Hielt bei der anschließenden Sause mit „ihrer“ Sportfamilie“ durch bis nachts um drei – fast wie immer. Die Pokale nahm sie ohne Aufpreis im Flieger mit nach Hause. „Erstmals im Rollstuhl zu fliegen, war eigentlich ganz ok“, sagte sie noch nebenbei und inspirierte abends schon wieder die Freunde im Netz.

Letzte Änderung amFreitag, 21 Dezember 2018 14:25
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