Sportler des Jahres - Artikel nach Datum gefiltert: Januar 2017

Die Macherin in Baden-Baden

Klassische Musik, ein Defilee der Baden-Badener Bürgermeister von damals und heute, ein Großaufgebot an Tourismus- und Marketing-Experten sowie zahlreiche Presse-Vertreter bildeten den Rahmen bei der Verabschiedung von Brigitte Goertz-Meissner in großem Rahmen. Die 66-Jährige, die seit 17 Jahren in Baden-Baden als Geschäftsführerin für Events, Kongresse und Tourismus tätig war, fungierte auch als kompetente Partnerin der Gala „Sportler des Jahres“. Ihr Unternehmen, das jährlich über 200 Veranstaltungen ausrichtet, stellte Räumlichkeiten im Kurhaus zur Verfügung, sorgte für die künstlerische Untermalung  und ermöglichte die exklusive Vorfahrt für die Gäste. Die Veranstaltung bezeichnete Frau Goertz-Meissner stets als ein „Highlight“ im Terminkalender der Kur- und Bäderstadt. Oberbürgermeisterin Margret Mergen beim Lebewohl: „Sie hatte einen Traumjob in einer Traumstadt...“ Die Gala „Sportler des Jahres“ findet im Dezember 2017 bereits zum 49. Mal in Baden-Baden statt.

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Nur noch ein paar Tage…

Final Countdown für die Ausstellung Sportler des Jahres in Baden-Baden. Am Sonntag, 15. Januar, ist im Stadtmuseum nochmals Tag der offenen Türe, dann werden die Exponate aus 70 Jahren Wahl und Gala zurückgebaut.

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Handballer: Nochmal Siegen mit Sigurdsson

Gold bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr in Polen, Bronze bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro und schließlich Silber bei der Wahl zu „Mannschaft  des Jahres“ im Dezember in Baden-Baden: Deutschlands Handballer waren eifrige Sammler. Sie sammelten Edelmetall jedweder Form und Farbe. Abe nun werden die „Bad Boys“, wie sie seit dem Titelgewinn bei der EM 2016 genannt werden, nicht nur zu Sammlern, sondern auch zu Jägern. Dann nämlich jagen sie bei der Weltmeisterschaft vor allem den Top-Favoriten, Gastgeber Frankreich.

Im Visier hat die DHB-Auswahl beim letzten großen internationalen Auftritt unter Top-Motivator Dagur Sigurdsson aber auch Olympiasieger Dänemark sowie das spanische Team, das sich vorwiegend aus Spielern des FC Barcelona zusammensetzt. Der scheidende isländische Coach, der nach dem Frankreich-Turnier seine neue Mission als Auswahltrainer Japans beginnen wird, will wie seine Eleven den maximalen Erfolg. Da spielen selbst zahlreiche Absagen - aus den unterschiedlichsten Gründen - keine Rolle. „Wir wollen Weltmeister werden, sonst brauchten wir nicht hin zu fahren“, gibt Torwart-Hüne Andreas Wolff mit entwaffnender Selbstverständlichkeit als Parole aus.

Dass Sigurdsson beispielsweise auf Aktivposten wie die verletzten Europameister Christian Dissinger oder Steffen Weinhold vom THW Kiel verzichten muss, lässt niemand als Ausrede gelten. „Wir haben im vergangenen Jahr bei der EM viele Spieler nach nominieren müssen und sind trotzdem Europameister geworden“, führt der Gummersbacher Rückraum-Shooter Julius Kühn als Gegenargument an. Zudem wird auch Linkshänder Holger Glandorf (Flensburg), mittlerweile der letzte verbliebene Weltmeister von 2007, wieder zur DHB-Auswahl stoßen.

Dennoch gelten die Tricolores mit den drei ehemaligen „Welthandballern“ Nikola Karabatic, Daniel Narcisse und dem mittlerweile 40-jährigen Torwart Thierry Omeyer als Top-Favorit. Die „goldene Generation“ um ihren ehemaligen Abwehrchef und neuen Coach Didier Dinart ist immer noch hungrig auf Erfolge. Vor allem im eigenen Land. Neben Dänemark mit Superstar Mikkel Hansen gelten die traditionell starken Kroaten, Polen, Norweger, Schweden oder auch die Mazedonier um ihren Ausnahme-Athleten im Rückraum, Kiril Lazarov,  als mögliche Überraschungsteams.

Vom  Unmut über die Absenz des Europameisters auf öffentlich-rechtlichen Bildschirmen abgesehen, steigt das Handball-Fieber jetzt quasi täglich. Auch bei „Handball-Ikone“ (Stuttgarter Nachrichten) Heiner Brand. Der Ex-Coach sagte der StN: „Dagur Sigurdsson ist ein absoluter Profi. Er will sich mit dem größtmöglichen Erfolg verabschieden und mit dem Titel gehen.“

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