Pre-Party: Sportliches Stelldichein im Nobel-Hotel

Rund 50 Sportler samt Begleitung sind der Einladung der ISK-Agentur zur traditionellen Pre-Party am Vorabend der Gala „Sportler des Jahres“ gefolgt. Erstmals fand die Einstimmung auf das Familienfest des Sports im neu errichteten Nobel-Hotel ROOMERS statt. „Wir wollten dieses Jahr ein bisschen Bambi-Feeling statt dem üblichen Vorabend-Programm“, erklärte Deborah Dobbratz im stilvoll eingedeckten Saal „Grand Room“. Die Tochter von ISK-Chef Klaus Dobbratz versprach den versammelten Athleten, darunter Niko Kappel, Johannes Vetter und Peter Joppich, im Hinblick auf die bevorstehende Gala „einen schönen Abend mit vielen Überraschungen“, ehe sie das reichhaltige Sportler-Buffet eröffnete. Veranstalter Klaus Dobbratz machte dem Publikum das Vorabend-Dinner mit „55 Goldmedaillen-Gewinner von Welt- und Europameisterschaften unter den geladenen Gästen“ der 71. Auflage schmackhaft. Kugelstoßer Niko Kappel gab den Ball gerne an den Veranstalter zurück. „Als Schwabe komme ich immer wieder gerne, denn hier ist alles umsonst“, sorgte der Paralympics-Sieger von Rio de Janeiro 2016 für den ersten Lacher des launigen Abends. Der sächsische Speerwerfer Johannes Vetter darf sich nach seinem Gewinn bei der diesjährigen Leichtathletik-WM Hoffnung auf eine Platzierung in Baden-Baden machen. „Für mich wäre es natürlich toll, wenn es mit dem Sportler des Jahres klappen würde“, gestand Vetter im zwanglosen Rahmen. „Ganz oben“ auf der Bühne des Bénazet-Saals im Kurhaus sieht sich der Schützling von Trainer Boris Obergföll dennoch nicht: „Die Konkurrenz ist riesengroß.“

Ehemalige Athleten wie Peter Joppich und Marika Kilius gaben sich ebenfalls die Ehre beim sportlichen Stelldichein. Der vierfache Einzel-Weltmeister im Florettfechten war zusammen mit seiner Frau Ina sowie dem 18 Monate alten Töchterchen Nova zur Pre-Party angereist, das mit seiner aufgeweckten Art für reichlich Stimmung im Saal sorgte. Kilius, ihres Zeichens Paarlauf-Weltmeisterin auf dem Eis, hatte ihre 14-jährige Enkelin Lilly an der Seite. „Für Baden-Baden lasse ich jeden anderen Termin sausen“, ließ Kilius verlauten, die dafür gar eine Einladung zu den Deutschen Eislaufmeisterschaften ausschlug. Die Sportlerin des Jahres 1959 ergänzte: „Das Kurhaus im vorweihnachtlichen Glanz will ich mir nicht entgehen lassen.“